Rund um die Familie 2007-2009

 2. Was so um die Familie herum alles passierte (2007 - 2009)

 

Auch privat betrachtet war die Veranstaltung zum 10-jährigen Firmenjubiläum im Juni 2007, mit der auch gleichzeitig Elkas 56. Geburtstag gefeiert wurde, ohne Zweifel der Höhepunkt des Jahres. Dass ich dann noch am 5. Oktober meinen 60. Geburtstag feierte, rückte dabei etwas in den Hintergrund, obschon auch dieser ausgiebig gefeiert wurde.

 

2007

Im März waren Elka und ich allerdings zunächst mit Anneliese und Josef für einige Tage in den Bösehof zum Wellness gereist. Das Wellness-Hotel ist bei Bad Beederkesa im Emsland gelegen. Wir nutzten diesen Kurzurlaub, um auch einen Besuch bei unseren Freunden, den Sobiechs, zu machen, die in Bremerhaven ihr zweites Domizil haben. Ein solches Treffen war schon mehrmals geplant worden, kam aber nie zustande. Diesmal klappte es jedoch vorzüglich, wir unterquerten die Elbe durch den Elbtunnel und hatten in Bremerhaven einige vergnügliche Stunden mit kulturellem und kulinarischem Programm. 

 

Ostern 2007 verbrachten wir dieses Jahr wieder bei Siegfried und Josée. Auch Hermann und Monique waren eingeladen, denn ihr Sohn Wolfgang hielt sich gerade noch einmal in Aachen auf. Wolfgang wohnte derzeit bei Hamburg und lebte in Scheidung von seiner Frau Nancy, mit der er vier Söhne hat.  

 

Elka und ich wir hatten noch am 14. April 2007 einen angenehmen Termin auf Einladung meines Studienfreundes Camille Schroeder in Mersch, im Großherzogtum Luxemburg. Er hatte mit seiner Frau Germaine noch einmal die Anstrengung unternommen, seine früheren Kommilitonen einzuladen. Es war so wie damals ein Treffen mit Freunden meines damaligen Abschlusses an der Universität Lüttich. Camille war Finanzcontroller und Personalchef des Stahlriesen Arbed, der jetzt nach diversen Fusionen Arcelor hieß. Es war, ob der Bewegungen im Stahlsektor, ein überaus verantwortungsreicher Posten, den er da bekleidete.

 

Ein weiteres ganz tolles Ereignis war für die ganze Familie die Taufe von Finley, dem erstgeborenen Sohn von Ulrich und Antje, der am 14. August 2006 das Licht der Welt erblickte. Er wurde am 21. April 2007 in Kolkwitz getauft und die ganze Familie war eingeladen, in den Spreewald zu kommen, wo wir die Taufgäste von Jürgen und Birgit Kassin, Antjes Eltern waren. Wir übernachteten in einem schönen, altbürgerlichen Gasthaus in Burg und die Feier in der kleinen katholischen Pfarrkirche von Kolkwitz bei Cottbus war ein schönes Erlebnis für alle Gäste. Meine Familie sowie Siegfried und Monique hatten Gelegenheit, die ganze Familie Kassin kennenzulernen. 

 

Das Geburtstagsfest von Elka war geprägt von der internationalen Schar der Geschäftsfreunde, die in drei Bussen nach Hauset gebracht wurden und einen fröhlichen Abend mit viel Gesang und viel Freude verbringen sollten. Wir hatten das Catering über den Hotelmanager Herrn Winkler, der in Burtscheid die beiden Art Hotels betreibt, nach Hauset bringen lassen. Die Gäste wohnten in diesen beiden Hotels, dem Art Hotel neben Buschhausen und dem Art Hotel Superior, am Branderhof gelegen, dort, wo vor Jahren das Offizierscasino der belgischen Streitkräfte stand. Winkler hatte uns auch eine Band vermittelt, Piti Hecht, die für ausgezeichnete Unterhaltung sorgte. Zunächst hatte es tagsüber, obschon es Sonnenwende war, nicht danach ausgesehen, als würde der Regen aufhören, am Abend war aber alles versöhnlich trocken und die Gäste hatten in den Zeltpavillons ihren Spaß. 

 

Den Urlaub verbrachten Elka und ich in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern auf der Seenplatte. Elka hatte hierfür ein Apartment gemietet, Amy‘s Wohlfühlvilla in Zwenzow bei Wesenberg. Unser Hund Luna war mit dabei und wir tuckerten allesamt über die Seen und Kanäle mit einem Boot  oder spazierten durch die endlosen Wälder. Der größere Ort in der Nähe war Neu-Strelitz. Es war für uns beide eine gute Entspannung nach all den Strapazen.

Im August gab es dann nach vielen Jahren noch einmal ein Wiedersehen mit Karl Heinz Schmidt und seiner Frau Nora. Karl Heinz hatte als Student bei meiner Mutter zur Miete gewohnt und er war nach dem Studium beruflich in Karlsruhe tätig. Sehr oft hatten wir uns allerdings seit dieser Zeit, die mehr als zwanzig Jahre zurücklag, auch nicht gesehen. 

 

Mein Vetter Jean Klein feierte im August  seinen 70. Geburtstag in einem Gasthof in Kalterherberg, unweit von Udenbreth, dem Heimatort seines Vaters Jean, dem Bruder meiner Mutter. Jean nahm dies zum Anlass, seine Vettern und Kusinen einzuladen, so dass wir auch noch einmal Anita und Elfriede Schumacher nach langen Jahren trafen. Marie Louise und Reimund, die Kinder von Onkel Alex, waren allerdings nicht dazugekommen. 

 

Im Oktober kam es dann zu der Feier meines runden 60. Geburtstags, den wir in der neuen Halle 2 unseres Betriebsgebäudes feierten, mit Freunden und Geschäftspartnern gleichermaßen. Es war sicher nicht so ein grandioses Fest wie bei Elka, für mich war jedoch eine Erinnerung wach geworden: Genau zehn Jahre früher hatten wir ebenfalls mit vielen Freunden im Oberforstbacher Hof meinen 50. Geburtstag gefeiert, es war damals das Gründungsjahr der Firma gewesen. So blickte ich schon mit etwas Stolz zurück auf das, was in diesen vergangenen zehn Jahren geleistet worden war. Auch was sich in der Familie so alles ereignet hatte, war nicht zu übersehen. 

 

Josef und Anneliese hatten uns eine Fahrt an die Mosel gespendet und zwar nach Beilstein gegenüber Cochem gelegen. Auf der Burg Metternich gefiel es mir so gut, dass ich damals weinselig beschloss, hier meine Memoiren zu schreiben.

 

Das Weihnachtsfest verbrachten wir in diesem Jahr wiederum in Hergenrath, es war, wie immer, der Ausklang eines erfolgreichen und zufriedenen, glücklichen Jahres, das aber für mich nicht weniger Anspannung erforderte, als es sonst schon üblich war. 

 

Zwischen den Tagen fuhren allerdings Elka und ich noch einmal nach Berlin. Dort heiratete die Tochter unserer Geschäftsfreunde Tatjana und Oleg, nämlich Katja ihren Philipp, den Sohn eines berühmten georgischen Opernsängers.  

 

2008

Das Jahr 2008 verlief für uns privat weitaus ruhiger als das vorherige, allerdings war geschäftlich eine Menge los, wie an anderer Stelle berichtet. Im Ortsteil Flög hatte im März die Forstverwaltung mit einem massiven Einschlag in den Wald begonnen, um vor allen Dingen Fichten schlagen und den Wald mit großen Holzerntegeräten zu verunstalten, was besonders bei mir Erinnerungen an meine Kindheit hervorrief. Es war nämlich damals so gewesen, so zwischen 1953 und 1956, dass viele Waldparzellen bepflanzt worden waren und diese wurden nun zum Teil, mehr als 50 Jahre später, geerntet und abgeholzt. Auch am Bau der Familie Grassmann-Lux wurde das ganze Jahr über gebaut. Dieter Grassmann , der Bruder von Bernd dem der altehrwürdige Bau aus dem Jahre 1861 gehörte hatte vorgesehen die Familien seiner beiden Söhne Marc und Michael dort eine Wohnung zu sichern. Die beiden nahmen dies in Händen, der Bau wurde allerdings kernsaniert und mit den alten Sandsteinen wieder neu aufgebaut. Somit blieb der Bau optisch zumindest wie in früheren Jahren erhalten, so wie ich ihn nahezu sechzig Jahre gekannt hatte. 

 

Im Februar verbrachten Elka und ich erneut ein langes Wochenende als Wellnessangebot auf  Rügen. Die Rückfahrt führte uns dann auch nach Kiel-Schilksee  zu meinem Freund Detlev Ohrenschall und seiner Frau Gitta. Es war Februar und trotzdem ein Wetter wie im Frühling, mit strahlendem Sonnenschein. Deshalb konnten wir die Kieler Förde in vollen Zügen genießen und auch die Stadt Kiel einmal näher in Augenschein nehmen. Josef und Anneliese waren mit dabei.

Wie stets, so war auch dieser Aufenthalt auf Rügen eine gelungene Entspannung, um vom Alltag abzuschalten. In diesem Jahr lag dort kein Schnee.

 

Den Sommerurlaub verbrachten Elka und ich in Bad Griesbach und da in einem „Hundehotel“, wo wir auch Luna mitnehmen konnten. Es war eine überaus schöne und erholsame Entspannung, konnten wir doch auch im Bäderdreieck sonnige Tage in freier Natur verbringen. Die Natur war hier sicher nicht schöner als zu Hause, aber wir waren zumindest weg von der beruflichen Hektik, was vor allem Elka ein großes Bedürfnis war. Die Gelegenheit nutzten wir auch, um uns die Stadt Passau anzuschauen, hier waren wir bisher nur immer über die Autobahn vorbei gefahren. 

 

Vieles drehte sich insbesondere bei Elka doch um die Hovawart-Hündin Luna und natürlich um unseren ersten Enkel Finley. Mancher Ausflug war dem lieben Kleinen gewidmet, zum Tierpark, zum Spielplatz und überhaupt. Luna zwang Elka zu vielen Spaziergängen, an denen ich auch am Wochenende hin und wieder teilnahm. Aber Elka hatte sich auch im Hundeklub angemeldet,  zunächst bei Dina Brüsseler in Lichtenbusch und später auch in Völkerich bei der Dog Academy.

 

Weihnachten wurde in diesem Jahr wieder bei uns in der Flög gefeiert, ebenso wie Silvester. Die Runde war wie immer recht groß und besonders für Elka war es immer eine Herausforderung. Es war aber stets eine Gelegenheit, wenigstens einmal im Jahr die Familie zusammenzubringen. 

 

2009

Umso mehr Abwechslung brachte uns das Jahr 2009, denn schon im Februar fuhren wir mit Anneliese und Josef noch einmal für einige Tage auf Rügen und zwar wieder nach Binz, wo wir im Hotel Rugard eine Fünf-Tage-Pauschale nutzten. 

 

Ostern feierten wir in diesem Jahr wieder bei Siegfried und Josée, beide Seiten mit dem ganzen Anhang. Meine Schwester war nicht immer dabei, zu dieser Zeit reisten Hermann und Monique manchmal noch für einige Wochen nach Bangkok, wo sie noch ein Domizil nutzten. So langsam fielen diese Reisen aber flach, sie hatten jetzt ihr ganzes Inventar nach Europa geholt. 

 

Ebenfalls im Frühjahr unternahm ich alleine eine geschäftliche Reise nach Minsk, an die ich auch einige Tage privat „dranhängen“ konnte. Dies gab mir Gelegenheit, Minsk zu erkunden, aber vor allen Dingen auch mit den Geschäftsfreunden ein Wochenende in einer Wellnesshütte in einem der unendlichen Wälder Weißrusslands zu verbringen mit vielen Spaziergängen 

 

Rund um den 1. Mai besuchten Elka und ich dann Zürich und verbrachten hier zwei schöne Tage bei unserer Geschäftspartnerin Carmela Ramundo und ihrem Lebensgefährten Sergio. Elka und ich mussten aber natürlich auch Claudia Mettler mit ihrer ganzen Familie besuchen, ihren Mann Markus und die Kindern Dominik und Corina. Die Familie besuchte uns im Laufe der Jahre gelegentlich in Belgien und verbrachte dann auch immer einige erholsame Tage bei uns.

 

Noch im Mai hatten uns Emil und Bohumila nach einer Produktpräsentation in ein Wellness Resort in Banská Bystrica in der Slowakei entführt. Es war dies nicht das erste Mal, wir sollten das in den kommenden Jahren noch häufiger mit ihnen wiederholen. 

 

Ostern feierten wir in diesem Jahr wieder bei Siegfried und Josée, beide Seiten mit dem ganzen Anhang. Meine Schwester war nicht immer dabei, zu dieser Zeit reisten Hermann und Monique noch gelegentlich nach Bangkok, was sie auch diesmal, für einige Wochen, dann allerdings zum letzten Mal, machten. 

 

Am 24. Juli 2009 heirateten Reinhard und Hülya im weißen Saal des Aachener Rathauses. Die beiden lebten ja schon einige Jahre zusammen, zuletzt in der Schwinningstraße in Oberforstbach. Die Familien Dinc und Janssen hatten sich vorher schon kurz kennengelernt, so dass die Feier im Quellenhof ein gemütliches Zusammensein wurde. Hülyas Eltern Servin und Hüseyin sind aufgeschlossene Menschen, die aus der Gegend von Konya stammen und schon lange Jahre in Aachen leben. Hülya und ihr Bruder Cerkan wurden in Aachen geboren. 

 

Im Juli  verbrachten wir mit der ganzen Familie und allen Kindern einen Urlaub an der belgischen Küste. In Bredene hatte Elka ein Ferienhaus gemietet, dies mit Ulrich und Antje und Klein-Finley. Antje war schwanger, im August wurde Söhnchen Emilian geboren. Gemeinsam besuchten wir auch noch einmal Brügge, eine Stadt in die wir auch hin und wieder mit unseren Seminargruppen hingereist waren.     

 

Es wurden aber der Familienereignisse nicht weniger. Im Juli war „Omas“ 90. Geburtstag an der Reihe. Elkas Mama war inzwischen im Senioren- und Pflegeheim Haus Anna in der Franzstraße in Aachen in Pflege. Sie hatte sich zunächst sehr gesträubt, aber nachdem sie einmal fast die Wohnung in der Berdoletstraße in Burtscheid abgefackelt hatte, konnte sie nicht mehr alleine bleiben und wir hatten uns mehrere Einrichtungen angesehen. Die Geburtstagsfeier fand in Hauset auf der Sonnenterrasse statt. Neben den letzten Verbliebenen des Philips-Rentnerklubs waren auch die Familie Ledwon und Frau von Ameln aus Düren Gürzenich dabei.  Ernst Ledwon, Elkas Vetter und seine  Frau Brigitte hatten zwei Kinder, Ruth und Wolfgang. Sie wohnten mit den von Amelns unter einem Dach. Ernst war wohl auch der einzige Verwandte, zu dem Elka noch Kontakt hatte. Deshalb war die Familie auch immer bei den Kommunionen unserer Kinder dabei, und wir umgekehrt. 

 

Am 14. August 2009 wurde Emilian, der zweite Sohn von Ulrich und Antje geboren. Auch hier fand die Taufe einige Monate später statt, kurz vor Weihnachten, und zwar anlässlich einer Gemeinschaftstaufe in Sankt Gregorius am Jahnplatz in Aachen-Süd. Im Betrieb feierten wir am 11. September ein Grillfest mit der ganzen Belegschaft. Zwar hatte ich versucht, dass ein professioneller Barmixer vielleicht mal einige der zahlreichen Flaschen mit Hochprozentigem würde verwerten können, das ist ihm aber nicht gelungen. Es war das erste Mal, dass wir ein Sommerfest organisierten, denn die Firma beschäftigte inzwischen beinahe 30 Mitarbeiter, Inspira-Mitarbeiter und die Familienmitglieder eingeschlossen. 

 

Somit sind auch die nennenswerten Ereignisse des Jahres geschildert. Der Enkel hatten wir nunmehr schon zwei und somit war Elka begeistert bei der Unterstützung für Antje. Getrübt worden war die private Idylle eigentlich nur durch die Finanzkrise, die 2008 eingesetzt hatte und im Jahr 2009 durchschlug. Sie beeinträchtigte doch unser Geschäft nicht unwesentlich. Unter dem Strich konnten wir allerdings dann doch noch entspannte Feste zum Jahreswechsel feiern, die Familie traf sich traditionell  zu Weihnachten diesmal wieder bei uns in Hauset.

 


Die Janssens aus Hauset

Walther und Elka Janssen wohnten mehr als 40 Jahre mit ihren drei Söhnen in dem kleinen Ort Hauset, einem Ortsteil der Gemeinde Raeren in Ostbelgien. Vieles in dem Archiv unserer Webseite dreht sich deshalb um diese 40 Jahre gemeinsamer Erlebnisse, aber auch um die Zeit davor. Elka und Walther wohnen seit 2013 in Schleckheim, einem Stadtteil im Süden von Aachen. Die beiden ältesten Söhne sind mit ihren Familien in Hauset geblieben, der jüngste Sohn wohnt am Firmensitz der Janssen Cosmetics in Oberforstbach (Aachen).  Wir möchten die Privatsphäre schützen, deshalb reagieren wir gerne auf Hinweise. Wenn Ihr also Hinweise,  Fragen, Anregungen und Vorschläge oder Ideen habt, meldet Euch gerne  

 

dialog@waltherjanssen.eu  


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Kommentare: 1
  • #1

    Detlev O. (Freitag, 01 Januar 2021 17:57)

    Lieber Walther, Du hast das Jahr 2020 sehr gut von allen Seiten beleuchtet. Immer ein Blick auch auf die Firma. Bleibt gesund