Exportleiter bei Babor Naturkosmetik von 1979-1982

Am 1.7.1979 begann ich meine neue berufliche Tätigkeit bei Babor Naturkosmetik in Aachen. Die erste große Dienstreise nach Übersee führte mich in die USA und nach Kanada. Sehr schnell konnte ich auch Kontakte nach Asien via Hong Kong und Singapur knüpfen. Bestens vernutzt war ich in Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und in Österreich. 

On 1.7.1979 I started my professional activity for Babor Natural Cosmetics. On my first oversea trip I visited the United States and Canada. I could also renw contacts in Asia, namely to Singapore, Hong Kong. I was well connected to Belgium, the Netherland, Switzerland and Austria.

Ein neuer Beginn bei Babor Cosmetics (1979 - 1982)


Nachdem ich mich entschlossen hatte, die Dalli Werke Mäurer & Wirtz in Stolberg (Rhld.) zu verlassen, bewarb ich mich für die Stelle des Exportleiters in der Aachener Kosmetikfirma Dr. Babor GmbH & Co. KG. Am Tag vor meinem Bewerbungsgespräch bei Babor, ich glaube es war im April 1979, war ich als Fernsehgast in einer Talk-Show mit Franz Josef Strauß in Brüssel aufgetreten. Plötzlich war ich deswegen auch einem größeren Publikum bekannt geworden. Die wiederkehrende Sendung, von Martin Schulz (WDR) moderiert, führte deutsche Politiker im Ausland mit ausländischen jugendlichen Fragestellern zusammen. So trat FJS eben in Brüssel auf. Später musste Helmut Kohl unter schwierigeren Bedingungen in Holland Rede und Antwort stehen. Ich glaube nicht, dass mir dieser Exkurs bei meiner Bewerbung half, der Seniorgesellschafter Dr. Vossen hatte die Sendung  immerhin gesehen. Ich erhielt kurz danach die Zusage für die Stelle des Exportleiters bei Babor.  

 

Die Firma war, und ist auch heute noch, in der Neuenhofstraße in Aachen (Eilendorf-Süd) angesiedelt. Sie war damals im Besitz der Vossen & Beck GmbH. Der Seniorgesellschafter Dr. Leo Vossen wohnte mit seiner Gattin in meinem Heimatdorf Hauset (Belgien). Die Gesellschafter hatten wohl nach einigen Turbulenzen, bedingt durch einen Wechsel in der Geschäftsführung und auch Veränderungen in der Gesellschafterstruktur beschlossen, zu neuen Ufern aufzubrechen. Neuer Geschäftsführer war seit sechs Monaten ein ehemaliger leitender Mitarbeiter der Firma Margarete Astor (Mainz), Reinhard Depkat.

 

 

Die Stelle bei Babor trat ich zum 1. Juli 1979 an, ich hatte vorher natürlich bei Mäurer & Wirtz ordnungsgemäß gekündigt und das Unternehmen in Ehren verlassen. Babor war ein kleineres, mittelständiges Familienunternehmen, mit damals einem Umsatz von etwas mehr als 13 Mio. DM, wovon 1,3 Mio. DM im Export. Die Firma beschäftigte inklusive der Produktion etwa 80 Mitarbeiter und lag, wie gesagt, im Gewerbegebiet Eilendorf-Süd, an der Neuenhofstraße in Aachen. 

 

1979 - Neue Geschäftsgrundlagen in Europa

 

Mein erster Arbeitstag war ein Sonntag, ich war nämlich eingeladen worden, eine Gruppe Schweizer Kosmetikerinnen, die zu einem Seminar nach Aachen angereist waren, gleich mit zu betreuen. Diese Betreuung fand im Quellenhof statt und ich muss mich wohl sehr gut in die Herzen zumindest der Schweizer Gäste eingelebt haben, denn der Abend war eine bleibende Erinnerung für alle Beteiligten. Bis spät in die Nacht tanzten wir im Club Zero. Die damalige Chefkosmetikerin Frau Wolfram war die graue Eminenz des Hauses und auch dieser Schulung. Sie würde das Unternehmen allerdings bald verlassen. Der Abend endete im Spielcasino Aachen. Ich hatte somit an meinem ersten Arbeitstag schon einen Importeur kennengelernt, das Ehepaar Sutter aus Zürich in der Schweiz

 

Die ersten Kundenkontakte erlebte ich unter den Fittichen des Vertriebsleiters Herrn Höhne. Er war ein alter Haudegen der Kosmetikindustrie, damals wohl etwas über 40 Jahre, und arbeitete in enger Abstimmung mit Herrn Depkat, denn Herr Höhne war nicht nur für den Export zuständig, sondern vor allem auch der Vertriebsleiter für Deutschland. Unter Herrn Höhne sollte ich mich um den Export und die Exportkunden kümmern, was ich auch rührig tat. Das Schweizer Ehepaar Sutter hatte ich ja schon am ersten Arbeitstag kennengelernt. Kurze Zeit später besuchten wir auch das Ehepaar Gallant in Damme (Belgien), das Ehepaar van Dreven in Ede (Holland) und in Österreich Herrn Dietholm von der Diosapharm in Wien. Sehr schnell hatte ich gemerkt, dass diese vier Kunden nahezu 70% des Exportumsatzes ausmachten, so dass ich eine intensive Zusammenarbeit begann, die sich über mehrere Jahre fortsetzen sollte. Dem vorausgegangen war allerdings ein ebenso intensiver Kampf um die richtige Exportpreisstellung. Ich hatte den Kunden nach zähem Ringen mit der Geschäftsleitung niedrigere Exportpreise angeboten. Gerade diese vier Länder honorierten dies in den kommenden Jahren mit exponentiell steigenden Umsätzen. Die vorherigen Preise waren ganz einfach falsch kalkuliert.

 

Neben diesen vier Nachbarländern von Deutschland gab es noch einige größere Exportkunden. Zunächst war da in Kanada Yves Durette in Montreal, eine Verbindung, welche noch Frau Jutta Beck, die Schwester des Gesellschafters Dr. Leo Vossen, geknüpft hatte. Yves Durette verkaufte allerdings hauptsächlich die dekorative Kosmetikserie, die sehr altbacken aussah und schon in Deutschland schwer zu vermarkten war. Ein weiterer, etwas größerer Kunde war die Firma ERI OY aus Espoo in Finnland, die aber auch überwiegend dekorative Kosmetik für ein finnisches Warenhaus, Stockmann, einkaufte und zusätzlich auch Kosmetikerinnen bediente. Weitere Märkte waren  Dänemark, Norwegen und Schweden.

 

Kleinere Kunden waren in Südafrika das Ehepaar Sharpe in Johannesburg, in Singapur Frau Klerk, und vor allem in Dänemark Edith Rütsch, eine bereits etwas ältere Dame, die einige Jahre mit Frau Lang, der früheren Geschäftsführerin, befreundet war. Frau Rütsch aus Kopenhagen besuchte uns in Aachen und gab mir zu verstehen, dass sie wohl aus Altersgründen das Geschäft übergeben wollte, was sie auch im Folgejahr einleitete. Ich sollte mich aber auch besonders um einen neuen Markt kümmern, nämlich um die USA, denn hier bestand zumindest ein erster Kontakt und zwar zu einer gewissen Eva Nestore aus San Francisco. Festgefahrene Vertragsverhandlungen gab es mit einem weiteren Partner, der noch keinen Umsatz getätigt hatte, nämlich mit dem Pharmahandel der Gebrüder Papazoglou in Athen in Griechenland. Damit sind aber auch schon fast alle Geschäftsbeziehungen genannt, die das Auslandsgeschäft der Dr. Babor GmbH zu diesem Zeitpunkt ausmachten. 

 

Im Büro war meine einzige Mitarbeiterin seit der ersten Stunde Frau Anne Sleeghers, eine „Wucht“ von einer Frau, eine ältere Dame, damals, denke ich, Mitte Fünfzig. Sie wohnte in Eygelshoven und sprach vier Sprachen. Sie galt im Hause als unnahbar, aber ich kam sehr gut mit ihr zurecht. Sie urteilte wohl, dass ich alles richtig machte. Auch schätzte ich ihren Fleiß und sie wohl meine Bescheidenheit und natürlich die Tatsache, dass ich auch Niederländisch und Französisch sprach.

 

Im Zeitraffer stellt sich dies alles einfacher dar, als es in Wirklichkeit war. Die ersten Kontakte, gerade nach Übersee, waren eher langwierig und zeitraubend. Es gab ja Fernschreiber, das Telex, aber noch kein Telefax, zumindest bei Babor nicht. Die Kontakte zu den beiden vier erstgenannten Firmen waren regelmäßig und persönlich, und deshalb auch förderlich für die Umsatzentwicklung. Mit Herrn Durette („Les Importations YTD Limitée“ in Montreal) war es schon etwas schwieriger. Aufgrund meiner Französischkenntnisse hatte er aber nun in mir einen Freund gefunden, mit dem er sich in seiner Sprache unterhalten konnte.  

 

Für die beiden Märkte USA und Griechenland, war es zunächst notwendig, die Registrierung der Produkte und die Umgestaltung der Packmittel einzuleiten und voran zu treiben. Die Registrierung schafften wir in Griechenland nach einem Jahr, ich hatte hierzu Dr. Schimanski, den Laborleiter „bearbeitet“ und für mein Vorhaben dahingehend gewinnen können, dass er die Bestandteile der Rezepturen in Form von sogenannten „Ingredients“ herausrückte. Diese Bestandteile brauchte ich wiederum zum Etikettieren jener Produkte, die für den Export in die USA bestimmt waren. Als Handelsvertretung für die Babor Naturkosmetik in den USA  hatte Herr Höhne seine Schwester Karin Swingle, die in Minnesota lebte, ins Spiel gebracht. Herr Depkat sträubte sich zunächst gegen diesen Gedanken, gab später jedoch mangels Alternative nach. Frau Swingle reiste zu Gesprächen nach Aachen, wo alle Einzelheiten des zukünftigen Vertriebs in den USA besprochen wurden. So gründete Karin Swingle noch vor Jahresende 1979 eine Firma  in Minnesota, die World Trade Unlimited, Inc. und wurde General-Importeurin für die USA. Sie wählte als Firmensitz für ihre Firma den Ort Forest Lake, in der Nähe von Minneapolis / St. Paul, zog aber kurze Zeit später bereits um nach White Bear Lake. 

 

Infolge setzte ich mich daran, bestehende Kontakte zu neuem Leben zu erwecken, aber auch neue Märkte zu erschließen. Nachfragen kamen, wie gesagt, aus Asien, hier vor allem aus Hong Kong und Taiwan, und auch aus anderen Ländern Europas, wie zum Beispiel Spanien. Hierzu meinte Dr. Vossen, dass im Betrieb ja eine attraktive Spanierin arbeiten würde, die mit mir nach Spanien reisen solle, um dort den „Markt zu erschließen“. Ich hatte inzwischen ausgemacht, dass in Barcelona eine Kosmetikmesse geplant war für Ende Oktober 1979. Das Land war wirtschaftlich noch nicht offen. Der Diktator Franco war zwar 1975 verstorben, aber Spanien war noch nicht Mitglied der EWG. Der Besuch der Messe wurde genehmigt. Die „attraktive Spanierin“ war Marie Carmen Martinez, um die vierzig, und wir fuhren Ende Oktober nach Barcelona, um auf der Messe  einen Stand aufzubauen und unser Sortiment zu präsentieren. Es war wirklich ein abenteuerliches Unterfangen, alleine der Transport und vor allen Dingen die Einfuhr der Ausstellungsware erwies sich als sehr schwierig. Marie Carmen war wirklich eine große Hilfe und nur ihr war es zu verdanken, dass wir die Messeware überhaupt verzollen konnten und noch rechtzeitig auf der Messe ankamen. Der Messebesuch war von Erfolg gekrönt, denn es gelang uns, einen Geschäftspartner zu finden, der über lange Jahre bis heute mit Babor in Geschäftsverbindung steht: Julma Cosmetics aus Madrid, mit Julian Pajares und Mario Villacanas.

 

Nach Schweden und Finnland reiste ich noch im November, im Anschluss an meinem Spanien- Aufenthalt. In Stockholm besuchte ich das Ehepaar Esbjerg, in Finnland die Firma ERI OY. Die Firma ERI OY gehörte zu dem großen Konzern Noiro und die Importabteilung wurde geleitet von zwei älteren Herren, von denen einer kurz vor der Pensionierung stand und der deshalb ein entspannter Gastgeber sein konnte. Der andere war Fred Facius. Er war schon etwas älter und ein ruhiger Zeitgenosse, mit dem ich allerdings gut zurecht kam und dank auch seines Engagements sollten wir in den kommenden Jahren die Geschäftsbeziehungen doch erheblich ausweiten.  

 

Insgesamt war das Geschäftsjahr 1979 schon sehr erfolgreich. Wegen der guten Entwicklung in den genannten Nachbarländern und mit dem zaghaften Wachstum in einigen anderen Märkten wie in Skandinavien, konnte ich den Umsatz schon im ersten Jahr deutlich steigern, nämlich  von 1,3 Mio. DM auf 1,9 Mio. DM.

 

1980 - Der Ausbau des Exportgeschäfts

 

Im Laufe des Jahres war ich also hauptsächlich beschäftigt mit der Kundenpflege der Großkunden, den Registrierungen der Produkte in den USA und in Griechenland und mit der  Anpassung der Verpackung, zunächst durch Etikettieren der Ware, die in die USA versendet wurde. Zu mehreren Ländern begann ich erste Kontakte zu knüpfen.  Die Quellen für diese neuen Kontakte waren vielfältig, auch die Bekanntmachungen der Handelskammer spielten eine Rolle, oder es kamen ganz einfach Briefe ins Haus von Leuten, die Interesse an der Dr. Babor Naturkosmetik bekundeten. Dies war besonders der Fall in Fernost und dort wiederum in so entfernten Ländern wie Malaysia, Australien, Neuseeland, Indonesien, aber vor allem auch Taiwan und Hong Kong. Später habe ich gemerkt, dass auch die Verbindung zum internationalen Verband der Kosmetikerinnen, der CIDESCO in Zürich, eine nicht unwesentliche Rolle spielte. Viele der ausländischen Kosmetikerinnen hatten ein CIDESCO-Diplom. Die Ausbildung zur Kosmetikerin war ja selbst in Deutschland noch nicht einmal ordentlich geregelt und dieser internationale Verband war bemüht, über eine Prüfung einen Minimalstandard für die Ausbildung der Kosmetikerin zu erreichen. 

 

Inzwischen hatte uns Karin Swingle in Aachen besucht und es wurden alle Einzelheiten für den Beginn des Vertriebs in den USA abgesprochen. Deshalb konnte ich schon im März 1980 meine erste Geschäftsreise über den großen Teich wagen. Es war nicht meine erste Reise in die USA, aber immerhin ein großes Abenteuer.  Zunächst besuchte ich Karin Swingle in Forest Lake bei Minneapolis/St. Paul. Sie hatte dort eine kleine Lagerhalle mit Büro angemietet und die erste Sendung etikettierter Ware gerade erhalten und eingelagert. Karin war eine durchaus attraktive und ehrgeizige Frau, die schon mehr als zehn Jahre in den USA lebte und deshalb glaubte, die Mentalität der Amerikaner hinreichend zu kennen. Ihr Ehrgeiz war groß genug, um ein Vertriebsnetzwerk in den USA aufbauen zu wollen. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, nun mehrere Distributoren in den USA zu suchen. Hier sollte sie bereits in den beiden ersten Jahren gute Erfolge erzielen. 

 

Von Minneapolis flog ich weiter nach San Francisco zu dem Ehepaar Joe und Eva Nestore. Eva Nestore war der erste Distributor für Babor Naturkosmetik in den USA. Sie hatte bisher die Ware noch direkt in Aachen bestellt und war nun allerdings etwas pikiert, da sie in Zukunft nicht mehr direkt in Deutschland bestellen konnte. Sie hatte bereits im Vorjahr erste Umsätze getätigt. Dies war nun vorbei, da inzwischen die Firma von Karin Swingle offiziell in Amt und Würden war. Eva Nestore hatte aus Anlass meines Besuchs ein Seminar veranstaltet, zu dem über 30 Kosmetikerinnen erschienen. Eva war eine tüchtige und ehrgeizige Geschäftsfrau und in den USA eine Koryphäe im professionellen Kosmetikbereich. In San Francisco war Eva Nestore die treibende Kraft, eine Kosmetikerin, die gekonnt auftrat, und insbesondere an der Westküste über einen guten Ruf und gute Beziehungen verfügte. Mit ihrem Mann Joe hatte sie fünf Töchter, von denen ich zwei noch Jahrzehnte später begegnen sollte.

 

Von San Francisco ging die Geschäftsreise am 27. März weiter nach Montreal zu meinem ersten Besuch bei Yves Durette. Er holte mich persönlich am Flughafen Dorval ab und fuhr mit seinem großen Schlitten auf abenteuerliche Weise, redend und wild gestikulierend vor Freude und dabei fünf Autobahnstreifen mit Vollgas kreuzend, in die Innenstadt, eine Fahrt, die ich noch bestens in Erinnerung habe. Ich übernachtete wohl zum ersten Mal in einem Fünf-Sterne-Hotel in Downtown Montreal, dem Four Seasons. Sehr schnell erkannte ich, dass hier ein großes Geschäftspotential liegen könnte. Yves war von Beruf Frisör und führte jetzt einen Großhandel für dieses Gewerbe. Im Betrieb arbeitete auch seine Tochter Louise; ansonsten umgab sich Yves Durette, der wohl schon über sechzig war, mit  hübschen Assistentinnen und  Mitarbeiterinnen, was ihm sicher eine angenehme Arbeitsatmosphäre bescherte. Natürlich besuchten wir auch die größte Stadt im französischsprachigen Quebec, Montreal. Überhaupt waren meine französischen Sprachkenntnisse mein bester Trumpf in den Geschäftsbeziehungen mit „Les Importations YTD Limitée“. 

 

Die Kontakte zu Gallants in Damme und zu den Van Drevens in Ede waren regelmäßig, vor allen Dingen Herr Gallant besuchte uns häufiger in Aachen, wo er auch die Bestellungen selbst abholte.

 

Ein weiterer Kundenbesuch führte mich im April nach Griechenland, um vor allen Dingen die Registrierung der Produkte voranzutreiben. Zuvor hatten wir eine Beamtin des Gesundheitsministeriums aus Athen nach Aachen eingeladen, um diese Registrierung zu erleichtern. Die Reise nach Athen zu den Gebrüdern Papazoglou sollte bald den Beginn der Vertriebsaktivitäten einläuten. 

 

Da der Geschäftsführer Herr Depkat noch eine Umgestaltung der Verpackung (einen Verpackungsrelaunch) angeleiert hatte, konnte dieses Etikettieren bald schrittweise entfallen. Die Faltschachteln der Produkte wurden sofort mit den notwendigen Angaben für den Export in die USA und weltweit versehen. Ich hatte mich in diese Aufgabe stark hinein gekniet und musste auch keine allzu großen Widerstände überwinden, da man bei den Gesellschaftern und der Geschäftsleitung sehr an dem Exportgeschäft und vor allen Dingen an dem USA-Geschäft interessiert war. 

 

Während dieser Zeit hatte Herr Depkat an einem Brand-Relaunch und einem Verpackungsrelaunch gearbeitet. Die „Rose im Spiegel“ sollte nun durch ein modernes Bildzeichen und Logo ersetzt werden. Auch wurde die dekorative Kosmetikserie komplett neu gestaltet. Die alte Serie hatte ich den Kunden erst gar nicht mehr angeboten. 

 

Die Umsätze in den vier Kernländern Belgien, Niederlande, Schweiz und Österreich stiegen rapide an. Die Geschäftspartner traf ich schon in 1980 regelmäßig. Nach Wien reiste ich zum Beispiel noch mit Herrn Höhne. Die Firma Diosapharm war in Sichtweite von Schloss Schönbrunn angesiedelt. Der Senior Friedhelm Dietholm war ein Urgestein und wir blieben bis zu seinem Tode im Jahre 2008 geschäftlich verbunden. In seinem Betrieb arbeitete auch seine Tochter, damals an die vierzig, alleinerziehend mit Kind, eine typische Wienerin mit viel Humor und Witz, Kettenraucherin wie der Vater jedoch im Geschäft vielleicht nicht hinreichend eingebettet. 

 

Das Ehepaar Gallant lebte in Damme in Ostflandern, Belgien. Sie hatten ein wunderschönes Haus an einem der zahlreichen Kanäle in den belgischen Polder gelegen, von wo aus die beiden das  Geschäft führten. Auch das Schulungszentrum war dort angesiedelt. Frau Bossuyt-Gallant war die eigentliche Seele des Betriebs, er hingegen managte die Verwaltung. Man traf sich, wie erwähnt, häufiger, vor allen Dingen Herr Gallant kam regelmäßig zu uns nach Aachen.

 

Mit Frau Gallant machte ich noch 1980 eine erste Produktpräsentation an einer Kosmetikschule im Zentrum von Paris. Obschon sich auch Herr Depkat und Herr Höhne einschalteten (sie besuchten dort auf meine Empfehlung hin den „Congrès des Nouvelles Esthétiques“ in Versailles, wo ich zum ersten Mal ausgestellt hatte), erwuchs daraus zunächst keine konkrete Geschäftsbeziehung.

 

Herr und Frau van Dreven lebten in Ede in Gelderland, unweit von Utrecht, Niederlande. Frau van Dreven war wie Frau Bossuyt eine Kosmetikerin mit großer Ausstrahlung und viel Erfahrung, und deshalb bestens als Seminarleiterin bestens geeignet. Herr van Dreven war ein eher stiller Zeitgenosse, aber doch sehr geschäftstüchtig und im Hintergrund wirkend. Letztendlich waren auch sie beide froh, nunmehr einen Gesprächspartner vorzufinden, der Niederländisch sprach, denn bisher war dies nicht der Fall gewesen. 

 

Frau van Dreven bot sich uns auch als Schulungskraft an, denn sie sprach gut Englisch, daher eignete sie sich dafür, auch Seminare im Ausland abzuhalten. Im Folgejahr sollte ich darauf zurückgreifen. Nach dem Ausscheiden von Frau Wolfram wurde eine Reisekosmetikerin, Frau Cronauer, zur neuen Chefkosmetikerin gekürt. Sie führte vor allen Dingen die Auslandsseminare im Schulungszentrum in Aachen durch, reiste aber auch hin und wieder ins Ausland, zumindest war eine Tournee in Ostasien für 1981 fest eingeplant.

 

Etwas langsamer, aber doch günstig, verlief die Entwicklung in Dänemark und Schweden, insbesondere auch in Norwegen. In diesen Ländern gab es hohe Steuern und Zölle, was die Produkte sehr verteuerte. Eine positive Ausnahme war Finnland, nicht wegen der Zölle, aber hier war der Partner ein größeres Unternehmen aus Espoo (die Firma Noiro), welches vor allem auch dekorative Kosmetik importierte. Ich merkte bald, dass sie größere Umsätze machen würden, allerdings nicht nur in Instituten sondern eben auch in Warenhäusern. Mein Kontaktmann, Angestellter der Firma ERI OY, unser eigentlicher Vertriebspartner, war Fred Facius. In Norwegen hatte ich Tore Tjostolvsen in Stavanger besucht, er war als Besucher auf die Kosmetikmesse in Baden-Baden gekommen und brachte auch mehrere Kosmetikerinnen zu einem Seminar nach Aachen mit. 

 

Apropos Seminare! Das Seminarwesen war das Wichtigste Marketinginstrument. Auch Dr. Vossen wünschte dies ausdrücklich. Im Erdgeschoss des Firmengebäudes gab es ein schönes Schulungszentrum, von der Kantine durch eine mobile Wand getrennt. Hier fanden die Schulungen meist statt, auch zum Beispiel für amerikanische Geschäftspartner. Die Gäste brachten wir zunächst im Forsthaus Schönthal und bei Laschet im Restaurant „zur Heide“ in Lichtenbusch unter. 

 

Eine letzte Reise führte mich gegen Ende des Jahres noch nach Lissabon, wo Frau Gonceicao ein kleines Kosmetikstudio betrieb, die hauptsächliche Stütze ihres Vertriebs. Auch ihr Sohn, der Gott sei Dank Englisch sprach, half ihr dabei. Ansonsten stellte man fest, dass in den südlichen Ländern Europas eher die französischen Marken bekannt waren, unter anderem Dr. Renaud und Jean d`Estrée, um die damals beiden Wichtigsten zu nennen, die mir noch in Erinnerung sind. Später kamen  Guinot, J.M. Collin und Sothys hinzu.

 

All diese Aktivitäten führten bereits im Jahr 1980 zu einer bedeutenden Umsatzsteigerung auf über 2,4 Mio. DM, inzwischen auch durch neue Länder, die hinzukamen. Der Personalbestand war auf nahezu 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen, dank einer ausgeweiteten Produktion und einem stark wachsenden Deutschland-Vertrieb.

 

Im Personalbereich hatte der Geschäftsführer Reinhard Depkat durchgesetzt, dass die Belegschaft doch bedeutend verstärkt werden konnte. Meine Position als Exportleiter war ja 1979 besetzt worden, auch andere Abteilungen kamen hinzu. Einstellungen wurden vor allen Dingen vorgenommen im Vertrieb, im Marketingbereich, in der Produktion und im Lager, aber vor allem im Außendienst. 

 

1981 - Geschäftsreisen nach Amerika und Asien

 

Der Vertriebsdirektor Höhne hatte sich inzwischen mit dem Geschäftsführer überworfen und er schied Mitte des Jahres 1981 aus dem Unternehmen aus. Erinnern kann ich mich noch an eine gemeinsame Fahrt mit Herrn Depkat und Herrn Höhne nach Paris, wo wir versuchten, über die Verbindung zur Fachzeitschrift „Les Nouvelles Esthétiques“ und über den ‚Kongress‘ gleichen Namens, Geschäftsverbindungen zu knüpfen.  Herausgeber und Veranstalter war der weltweit bekannte Experte Humbert Pierantoni. Die Veranstaltung war so etwas wie der letzte gemeinsame Auftritt der beiden Herren Depkat und Höhne im Frühjahr 1981.

In Griechenland wurden inzwischen die ersten Umsätze erzielt, nachdem, wie bereits erwähnt, eine Funktionärin der griechischen Gesundheitsbehörde von mir nach Aachen eingeladen worden war, sozusagen zum „Schmieren“ der ganzen Angelegenheit und so die Importgenehmigung zu erhalten. Bei den Griechen hatten sich inzwischen die beiden Brüder Papazoglou getrennt und Panagiotis Papazoglou übernahm alleine die Firma. Griechenland war aber auch Mitglied der Europäischen Gemeinschaft geworden. Vielleicht hätte man sich im Vorfeld des Beitritts den Aufwand sparen können, die Registrierung der Produkte war aber noch einige Jahre notwendig. Es dauerte allerdings sehr lange, bis Babor die Vorteile dieser Mitgliedschaft spürte, denn unser Partner Panos war ein akribisch genauer und obrigkeitshöriger Mensch. Hier lernte ich die griechische Bürokratie kennen, die ja heute noch legendär ist, und von der man keine spontanen Geschäftsentscheidungen erwarten konnte. Papazoglou konnte die Dinge nicht richtig bewegen. Als Übersetzer war stets ein älterer Herr bei ihm, nämlich Kostas, der für Olympic Airways gearbeitet hatte, daher auch ein Beamtentyp. Bei ihren Besuchen in Aachen benötigte ich bis zu zwei Tage, um mit ihnen alle „32 Agenda-Punkte“ im wahrsten Sinne des Wortes abzuarbeiten.

 

In Deutschland nahm Babor auch an Messen teil, damals war es die Messe in Baden-Baden, die ich zunächst  in den Jahren 1980 und 1981 erlebte. Diese Messe wechselte Jahre später ihren Standort nach Wiesbaden. Die Veranstaltung wurde von der Zeitschrift Kosmetik International (KI) initiiert. Ein Jahr später kam auch noch eine Messe in Düsseldorf hinzu, die Beauty International. Sie wurde in den Messehallen von einem gewissen Herr Woelk aus München organisiert.

 

Der Umsatz entwickelte sich auch in Deutschland sehr gut, denn es war Herrn Depkat durch den Aufsichtsrat erlaubt worden, den Außendienst auszubauen, was gerade in diesen Jahren geschah. 

So war der Außendienst, in dem einige alte Haudegen aktiv waren, auf 18 Gebiete vergrößert worden, was natürlich eine Menge Geld verschlang. Die Vertreter waren ausschließlich männlich, unterstützt wurden sie von sogenannten Reisekosmetikerinnen, von denen es bundesweit neun gab. Hinzu kamen noch drei Schulungsreferentinnen, die zahlreiche Kosmetikschulen besuchten, um dort die Marke, die Produkte und deren Anwendung vorzustellen. So konnten pro Jahr etwa 300 neue Kunden, Kosmetikinstitute, gewonnen werden. Man darf nicht unerwähnt lassen, dass auch jedes Jahr 100 bis 200 Kunden verloren gingen. Es gab 1980 um die 1200 Kunden. 

 

Im Frühjahr nahm die Firma Gallant nun schon zum zweiten Mal an der Kosmetikmesse in Brüssel teil. Man konnte sagen, dass Babor Naturkosmetik fast eine Alleinstellung im belgischen Markt hatte, lediglich französische Marken boten noch Paroli. Ähnlich verhielt es sich in den Niederlanden, wo die „Beurs“ in Utrecht stattfand.

 

Im Juni 1981 machte ich mich auf eine Reise in die Golfstaaten. Ob dies nun eine gute Idee war, sei dahingestellt, aber ich war der Meinung, meine Kontakte aus der Zeit bei Mäurer & Wirtz nutzen zu müssen, um auch für Babor einiges zu bewirken. 

 

Die Händler in den Vereinigten Emiraten, Abu Dhabi oder Dubai, waren allerdings mehr an Parfum interessiert. Bei dem Besuch in Kuwait war es so, dass ein Kuwaiter, der in Österreich lebte, eine Frau geheiratet hatte, die als Kosmetikerin arbeitete. Mit ihr wollte er in Kuwait den Vertrieb aufbauen. Die Reise wurde seitens der Gesellschafter doch mit einer gewissen Skepsis gesehen, denn man fragte sich, ob hier überhaupt Geschäfte zu machen seien. Kontakte in Abu Dhabi und Dubai, die ich noch aus meiner Zeit bei Parfums Azzaro in Stolberg hatte, brachten denn auch nur bescheidenen Erfolg.

 

Die Reise in den Mittleren Osten war denn auch alles andere als einfach. Es gelang mir aber, eine Einladung potentieller Partner zu erhalten, um die Länder zu besuchen. Als ich allerdings in Abu Dhabi ankam, war niemand am Flughafen, um mich abzuholen. Es dauerte bis Mitternacht, bevor sich einer sehen ließ. Man führte mich zum Dinner (!) und am nächsten Tag zu Verhandlungen. Es kamen einige Geschäfte zustande, eine dauerhafte Geschäftsverbindung gab es allerdings nicht. Jedenfalls hatte ich einen Teil der Emirate erstmals kennengelernt und reiste dann nach Kuwait. Hier wurde ich fürstlich empfangen, wobei ich die hübsche Gattin des Kuwaiters bald nicht mehr wiedererkannte. Sie arbeitete nun verschleiert in der Küche und musste das Festmahl mit ungefähr einem Dutzend Frauen vorbereiten. Es war nämlich Wochenende und an diesem fand immer das Essen vor dem Freitag statt, dem Gebetstag. Ob es die Zeit des Ramadan war, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls waren im Hause meines Gastgebers an die fünfzig Gäste eingeladen, nur Männer, und gegen Mitternacht verzehrten wir das üppige Essen in nur zwanzig Minuten, alles mit Fingern und Brot. Am nächsten Tag hatte ich noch das Vergnügen, einen Schiffsausflug bei brütender Hitze über den Arabischen Golf zu machen und wurde auch noch rund geführt, um das Emirat kennenzulernen. Große Geschäfte kamen auch hier später nicht zustande. Man war nicht an Pflegeprodukten interessiert, dafür war die Zeit noch nicht reif, und die Kosmetikerin wurde in der Küche gehalten.

 

Im Anschluss an meine Reise an den Golf konnte ich mich auch nach Asien bewegen und hier insbesondere nach Singapur, Malaysia und Hong Kong, Taiwan und Japan. Die Planung der Reise dauerte sehr lange, da die Kommunikation nur über Luftpost oder Telex lief. 

 

Ende Juni 1981 führte mich die erste Fernostreise zunächst zu Frau Klerk nach Singapur, einer Niederländerin, die sich in dem Inselstaat niedergelassen hatte. Frau Klerk führte ein sehr schön gelegenes Institut in einer der Geschäftsstraßen von Singapur und erzielte dort recht gute Umsätze, ohne allerdings eine große Distribution zu betreiben. Deshalb besuchte ich auch Jenny Wong, die in einer Shopping Mall eine Schule unterhielt, das „Top to Toe Beauty College“. Noch in diesem Jahr bestimmte ich Jenny Wong als neue Distributorin für Singapur, von Frau Klerk waren besondere Anstrengungen wohl nicht zu erwarten.

 

Von Singapur begab ich mich nach Kuala Lumpur in Malaysia, wo ich aus mehreren Bewerbungen zwei Adressen ausgesucht hatte. Eine dieser beiden Firmen hatte bereits ein Akkreditiv eröffnet und die Lieferung war erfolgt, so dass ich hier sozusagen meinen Antrittsbesuch machte. Einige Monate später schickte ich die holländische Kosmetikerin Frau van Dreven zu einem Seminar nach Malaysia. Sie kam auch einige Male zu uns nach Aachen zu diesem Zweck, insbesondere schulte sie einmal eine amerikanische Seminargruppe.  Viele der Kosmetikerinnen in Malaysia gehörten zur chinesischen Community. Der muslimische Charakter des Landes war mir im Vorfeld nicht so bewusst gewesen. So wie ich ihn vorfand, war es schon ein krasser Gegensatz zu Singapur. Allerdings waren die Geschäftsgebaren auch unterschiedlich. So konnte ich in diesem Land zwar den Anstoß geben, die Entwicklung war in der Folge aber sehr wechselhaft. 

 

In Hong Kong hatte ich unter den vielen Kandidaten das Ehepaar K.K. Lau ausgesucht. Sie bewirteten mich fürstlich und zeigten mir auch die ganze britische Kronkolonie und die New Territories mit all ihren Facetten. Die Stadt Hong Kong hat mich ebenso wie Singapur fasziniert, in den kommenden Jahren wurde sie für mich so etwas wie ein Drehkreuz bei meinen Geschäftsreisen und immer stand K.K. Lau mir helfend zur Seite. Ich erinnere mich noch sehr gut an ein Austernessen in Lau Fau Shan, einem Seebad in den New Territories, bekannt für Seafood und Austern. Bei einem Essen am Strand genoss ich dabei Austern, die fast so groß waren wie eine Hand.

 

Zum Abschluss dieser langen Reise, inzwischen war der 1. Juli, führte mich der Weg zum ersten Mal nach Japan. Ich hatte mich auf die Reise gut vorbereitet und einiges Interesse unter verschiedenen Kontakten wecken können. Einer dieser Kontakte war Shu Unimora, der sowohl Mitglied der Kosmetikerinnen-Vereinigung CIDESCO NIPPON als auch Herausgeber der Zeitschrift L`Esthétiques war. Der zweite Kontakt war die Firma Menard. Als ich allerdings in Japan ankam, sah ich, das Menard ein Riesenbetrieb war, im „Door-to-Door Selling“ aktiv, so wie Avon. Hier konnte ich mit meinen bescheidenen Mitteln nicht landen. Unimora kam auch für eine Distribution nicht in Frage. Mit dem Bullet Train reiste ich noch nach Nagoya, aber auch hier war ich nicht erfolgreich. Zumindest hatte ich aber den alten Kaiserpalast besichtigen können. 

 

Die Fernflüge buchte ich damals meist über ein Reisebüro in London, dessen Adresse ich aus der Tageszeitung kennengelernt hatte. Nachdem nun auch Babor über ein Faxgerät verfügte, wurde die Kommunikation etwas einfacher. Bekannt war ich allerdings in der Firma, weil es mir gelang, die wohl absolut preiswertesten Flugtickets zu buchen. Nur dadurch war es mir wahrscheinlich möglich, die Geschäftsleitung von meinen Reiseaktivitäten zu überzeugen. Die Reise nach Fernost ging in diesen Jahren immer noch mit einem Zwischenstopp, manchmal Dubai oder auch Karachi, diesmal hatte ich Bangkok gewählt. In Bangkok lebte meine Schwester Monique mit ihrem Mann und der ganzen Familie. Mein Schwager Hermann arbeitete dort am King Mongkut Institute of Technology für die GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit - eine Einrichtung des Bundes). 

 

Im Oktober reiste ich erneut nach Minneapolis in die Vereinigten Staaten. Karin Swingle hatte den Firmensitz inzwischen nach White Bear Lake verlegt, denn ihr Lager war zu klein geworden. Auch fand sie eine Hand voll neuer Geschäftspartner, so zum Beispiel Kay Acuazzo und Familie in Philadelphia. Kay war ähnlich wie Eva Nestore eine graue Eminenz im professionellen Kosmetikmarkt und Vorstandsmitglied der „American Association of Aesthetics“ (AAA). Eine weitere Verbindung war die zu Ed Beck und seiner Frau Jutta. Sie waren in San Antonio, TX zu Hause, wo Jutta Beck auch ein gutgehendes Institut unterhielt. Eva Nestore in San Francisco war schon zum stärksten Kunden aufgestiegen.

 

Von Minneapolis flog ich zu Yves Durette in Montreal, zu meinem zweiten Besuch. Er hatte eine große Präsentation in einem Luxushotel in Montreal organisiert, dem Four Seasons. Yves Durette entwickelte sich zu einem wahren Freund, obschon er wesentlich älter war als ich. Er organisierte große Veranstaltungen und Präsentationen und stärkte so die Markenpräsenz in Quebec. Seine Tochter Louise stieg so langsam als seine Nachfolgerin in das Geschäft ein.

 

Herr Depkat begann nun  auch, sich verstärkt in die Exportgeschäfte einzumischen. Ein Grund konnte sein, dass er Karin Swingle, der Schwester von Herrn Höhne und Geschäftsführerin der USA nicht zutraute, in den USA etwas zu bewegen. Nun, da Herr Höhne fort war, empfahl er mir einen externen Berater, der in den Vereinigten Staaten Vertretungen suchen sollte. Es war Herr Hinze, den Herr Depkat aus seiner Zeit bei Margarete Astor in Mainz kannte. Nach einer Analyse reiste dieser Herr Hinze tatsächlich nach ... Amarillo! Dort hatte er einen Kontakt aufgetan. Karin Swingle und ich konnten dies alles nicht begreifen, denn auch sie hatte schon erste positive Meilensteine gesetzt auf dem Weg zu einem Distributionsnetz. 

 

Firmenintern gab es noch weitere Umwälzungen. Grundsätzlich war es so, dass in dem dynamisch wachsenden Unternehmen durchaus ein gutes Betriebsklima herrschte. Ich persönlich freundete mich vor allen Dingen mit der Versandabteilung Export an, wo Frl. Bauendahl arbeitete, die Tochter des bekannten Aachener Karnevalisten Bauendahl. Entsprechend war die Stimmung in der Abteilung. Mit ihr arbeiteten zeitweise Herr Mertens und Charly Jansen. Auch zum Labor hielt ich beste Kontakte. Der Laborleiter Dr. Schimanski überwarf sich allerdings mit Dr. Vossen und verließ daraufhin das Unternehmen. Überhaupt bemühte sich Herr Depkat, der Geschäftsführer, alte Seilschaften im Unternehmen zu beenden. So ging auch bald Herr Kuckelmann, der unter der Geschäftsführerin Frau Lang, der Vorgängerin von Herrn Depkat, lange Jahre Einkaufsleiter und Prokurist gewesen war. Herrn Kuckelmann mochte ich sehr, denn er war sehr kompetent. Es half allerdings nichts, Herr Depkat besetzte die Stellen durch neue Kräfte und so waren in der Kaffeerunde, die sich jeden Morgen im Besprechungszimmer in Anwesenheit von Dr. Vossen traf, bald die Neuankömmlinge in der Mehrheit und die alteingesessenen Führungskräfte nur noch spärlich vertreten. Im Labor war nun Dr. Bauer tätig, der wesentlich jünger war als Dr. Schimanski und diesen nach dessen Ausscheiden auch vertrat. Dr. Bauer blieb allerdings nicht lange, es hieß er hatte manisch-depressive Phasen und musste bald das Unternehmen verlassen. Nach seinem Abschied wurde Herr Pohl Leiter des Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung arbeitete Herr Winckelmann.

 

Apropos Geschäftsleitung: Herr Depkat hatte mit den Gesellschaftern der Familie Vossen auf allen Ebenen zu kämpfen. Sein Innovationsdrang kostete doch viel Geld, so hatte er eine komplett neue Make Up-Serie entwickeln lassen. Auch die Faltschachtel der Pflegeserie wurden neu gestaltet, es wurden Außendienstmitarbeiter eingestellt und Werbeagenturen eingeschaltet. Die Liquidität des Unternehmens geriet, auch bei steigendem Umsatz, ins Wanken. Dr. Vossen Senior wollte dies offensichtlich nicht mitmachen, vielleicht machte ihn dies nervös. Ein alter Berufskollege, den ich aus den frühen Jahren bei Lindt & Sprüngli kannte, tauchte in dieser Phase wieder auf, es war Rolf Ludl, der Leiter der Abteilung Rechnungswesen. Rolf Ludl war wenige Monate vor mir zu dem Unternehmen gestoßen und ebenfalls von Herrn Depkat eingestellt worden. Rolf konnte bald Herrn Stähle im Finanzwesen ablösen und dabei noch Dr. Vossen überzeugen, dass er wohl der richtige Prokurist für Finanz- und Rechnungswesen sei. Einige Monate später überzeugte er Dr. Vossen ebenfalls davon, dass ich eigentlich der richtige Mann für den Vertrieb sei und somit wurde ich noch im April 1982 zum Prokuristen bestellt.

 

In das Seminarwesen konnte ich in diesen Jahren großen Schwung hineinbringen und viele Neuerungen einführen. Nach dem ersten Seminar, noch in 1979 mit der Schweiz, gab es bald danach weitere Schulungen, bis in 1980 auch die erste Gruppe aus den USA anreiste. Frau Swingle hatte sich bemüht, neben den Nestores in San Francisco auch weitere Distributoren zu finden. Dies gelang ihr auch bald mit Kontakten in New York, Texas, Virginia und Florida. Hatten wir die ersten Gruppen noch im Forsthaus Schönthal auf Lintert und im Hotel zur Heide in Lichtenbusch untergebracht, so wichen wir bald ins relativ neue Novotel am Europaplatz aus. Einige Zeit später wurde in Aachen das Aquisgrana Hotel eröffnet und wir brachten unsere Gäste ab 1982 dort unter. Aus Texas kam 1981 eine Gruppe zum Seminar nach Aachen, die von Jutta und Ed Beck aus San Antonio, TX, geleitet wurde. Die Firma der beiden, Leo Unlimited, war einer der neuen Distributoren von Karin Swingle im Süden der USA.

 

Im November des Jahres 1981 besuchte ich auch das Ehepaar Sharpe in Johannesburg. Es war das erste Mal, dass Elka mich auf einer großen Fernreise begleitete und wir verbrachten zwei wunderbare Wochen in Johannesburg, Kapstadt und Sun City (Bophutatswana). Zuhause passten meine Schwiegereltern auf Ulrich und auf den kleinen Reinhard auf, er war ja gerade mal anderthalb Jahre alt. In Kapstadt blieben Elka und ich einige Tage, besuchten die Weinroute und das Kap der Guten Hoffnung, aber die Geschäftsfreunde führten uns auch in das Spielerparadies Sun City und auf eine Safari. Das Ehepaar Sharpe wollte allerdings ebenfalls ihre Tätigkeit nicht fortsetzen und hatte schon einen neuen Partner gefunden, House of Galia. 

 

Noch kurz vor Weihnachten besuchte ich wieder einmal das Ehepaar van Dreven in Ede. In den Niederlanden lief der Umsatz hervorragend, Probleme gab es kaum zu besprechen. Auf dem Nachhauseweg von Ede in Holland hatte ich kurz vor Heerlen im Schneetreiben einen Autounfall mit Totalschaden. Ich selbst brach mir damals das Handgelenk und das Weihnachtsfest 1981 verbrachte ich deshalb mit einem Gipsarm. 

 

Und das Betriebsklima? Feiern war eine Tätigkeit, die in dem Betrieb stets größere Ausmaße angenommen hatte. Da waren an erster Stelle die Geburtstagsfeiern einzelner Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, die manchmal in der Kantine stattfanden. Berühmt berüchtigt waren aber auch der Fettdonnerstag und die betriebliche Weihnachtsfeier. Fettdonnerstag wurde zunächst meist in der Kantine gefeiert, bei der ersten Weihnachtsfeier war dies genauso. In 1981 fand die Weihnachtsfeier noch im Schulungszentrum und in der damit verbundenen Kantine statt. Ich saß dort mit meinem Gipsarm und Herr Kuckelmann, der Einkaufsleiter, wurde verabschiedet. 

Diese Art Feiern waren immer ausschweifende Gelage, wo auch, wie es so schön heißt, die zwischenmenschlichen Beziehungen gefördert wurden.

 

Ein Jahr intensiver Reisetätigkeit ging so zu Ende. Manchmal hatten die Reisen auch über zwei Wochen gedauert, so dass es für meine liebe Elka kein leichtes Unterfangen war, für die beiden Söhne Sorge zu tragen. Die Verantwortung lag in diesen Jahren so manches Mal in Elkas Händen.

 

Im Jahr 1981 betrug der Exportumsatz bei Babor bereits 2,4 Mio. DM

 

1982 Erst Prokurist, dann Geschäftsführer

Schon im Januar 1982 reiste ich erneut nach Finnland, zum einen, weil sich die Geschäfte dort gut entwickelten, zum anderen, weil ich erfahren hatte, dass man über Helsinki wesentlich leichter in die Sowjetunion einreisen könne. Tatsächlich besorgte mir Fred Facius ein Visum und ich flog nach Leningrad. Da ich diese Stadt in meinen früheren Reisen nicht besucht hatte, fehlte mir noch vor allem der Besuch der Eremitage. Es war ein eiskalter Winter mit einer zugefrorenen Newa, ansonsten also keine sehr erquickliche Zeit. Meinen Freund Nikolai Bulgakow hatte ich gebeten, nach Leningrad zu kommen, was er auch organisieren konnte, so dass wir uns nach mehr als einem Jahrzehnt noch einmal wieder trafen. 

 

Eine größere Reise führte mich im März des Jahres 1982 erneut nach Ostasien, nach Hong Kong und Taiwan, sowie nach Singapur und Malaysia und von dort nach Australien. 

 

Diese große Reise war von langer Hand geplant und vorbereitet. In Hong Kong hatte ich im Vorjahr ja das Ehepaar Lau zum Distributor bestimmt. Sie war Kosmetikerin, er war der Geschäftsmann, der seiner Frau zur Seite stand. Wie ich schon schilderte, waren beide Städte, Hong Kong wie Singapur, so etwas wie die Dreh- und Angelpunkte für meine Reisen. Der Flughafen lag in Hong Kong mitten in dem Häusermeer der Stadt, man konnte praktisch eine halbe Stunde vor Abflug am Schalter erscheinen und bekam immer noch das Flugzeug. K.K. Lau ließ es sich nicht nehmen, mir viel von Hong Kong zu zeigen, neben Nathan Road in Kowloon auch Stanley auf Hong Kong Island und Victoria Peak. 

 

Ein besonderes Erlebnis war aber auch der Besuch von Macao, der portugiesischen Kronkolonie. Abgesehen von den vielen Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit war Macao damals schon als Spielparadies und Freudenhaus bekannt, an Schönheitssalons fehlte es hier nicht. Allein das war ein guter Grund, sich dorthin zu bewegen und Mrs. und Mr. Lau hatten auch schon mehrere Kunden vor Ort. Die Geschäfte mit Hong Kong entwickelten sich von Beginn an positiv, die beiden Lau wurden zu einem der  besten Kunden in Asien, neben Taiwan und Korea, später auch Malaysia und Singapur.

 

Von Hong Kong ging es dann weiter nach Taiwan, auch eine der aufstrebenden Volkswirtschaften in Fernost. Der Markt war für Kosmetik sehr aufnahmefreudig, ich hatte hier Mr. James Wu zum Distributor auserkoren und damit wohl auch einen Glücksgriff getan. Seine Firma Beautec war so etwas wie ein Friseurgroßhandel. Der Import war zwar etwas schwieriger als in Hong Kong, wir konnten jedoch diese Schwierigkeiten überwinden und schrittweise eine gute Geschäftsbeziehung aufbauen.

 

In Singapur hatte ich Frau Klerk ersetzt durch Jenny Wong vom „Top to Toe Beauty College“, sie von ihrem Mann unterstützt. Auch hier liefen die Geschäfte recht gut, nicht zu vergessen, dass Singapur ein recht kleines Land ist. Von dem Stadtstaat war ich begeistert, wie organisiert und bequem sich diese Stadt für einen Fremden darbot. 

 

Von Singapur aus konnte ich nun zum ersten Mal in den fünften Kontinent, nach Australien, reisen. Ich hatte mich bemüht, zwischen einigen Kandidaten für die Distribution den richtigen Partner zu finden. In Melbourne besuchte ich eine griechisch-stämmige Kandidatin und in Sydney hatte ich zunächst eine jüdische Kosmetikerin, Judith Haffner, die ebenfalls an Geschäften interessiert war, aber über keinen größeren Rückhalt verfügte. Schließlich traf ich noch ein Pärchen, die Leschmanns. Er war Deutscher und sie Britin. Für diese beiden hatte ich mich letztendlich entschieden. Sie nahmen mit mir als Gast an einer ersten Messe-Veranstaltung teil, um bei diesem Anlass die Marke Babor Naturkosmetik in Australien einzuführen. 

 

Auch in Europa fanden natürlich zahlreiche Treffen und Veranstaltungen statt. So organisierte ich bald ein erstes „Internationales Meeting“ mit den Ländern Belgien, Niederlande, Schweiz und Österreich, zunächst in Aachen. Diese Ereignisse sollten bald regelmäßig stattfinden, trugen diese Märkte doch zum größten Anteil am Auslandsumsatz des Unternehmens bei. 

 

Nachdem ich am 4. April 1982 zum Prokuristen bestellt worden war, hatte ich auch die Akten für die Warenzeichenregistrierung übernommen. Diese Aufgabe war vor allen Dingen mit zahlreichen Gesprächen verbunden, die ich mit Dr. Vieregge in Köln führte. Er war der Patentanwalt des Hauses und hatte bereits mit Dr. Vossen den sogenannten „Allerheiligen-Vertrag“ ausgearbeitet, eine Vereinbarung, mit der die Familie Vossen in Köln die Lizenzverträge mit Dr. Michael Babor aushandelte und mit denen Dr. Babor für ewige Zeiten vom Unternehmen ferngehalten wurde. Ich glaube mich zu erinnern, dass dies in 1971 gewesen war. Wie dem auch sei, Dr. Michael Babor sollte nach diesem Vertrag noch über zwei Jahrzehnte Lizenzgebühren auf die von ihm entwickelten Rezepturen erhalten, vor allen Dingen auf das hydrophile Reinigungs-Öl HY-OIL®. Durch diese Zusammenarbeit mit Dr. Vieregge wurde ich ganz gut in das Marken- und Patentrecht eingearbeitet und hatte begonnen, auch wegen der internationalen Ausweitung des Geschäfts, die Marke in vielen Ländern in Europa (Madrider Abkommen) und in Übersee zu registrieren. Dass wir gerade in Spanien Schwierigkeiten mit der Markenregistrierung hatten war bedauerlich, diese wurden aber von mir durch Verhandlungen, die ich zusammen mit Mario Villacanas führte, ausgeräumt.

 

1982 reiste ich auch zweimal in die USA, zunächst im April und dann im Juni. Karin Swingle hatte erneut die Teilnahme an Messen gebucht, einmal die International Beauty Show (IBS)  in New York und zum anderen den  „International Congress Nouvelles Esthétiques“ in Miami. Die Messe in Florida, von der Zeitschrift „Les Nouvelles Esthétiques“ veranstaltet, gehörte dem französischen Professor Dr. Legrand, den ich auch aus Paris kannte. Seine Veranstaltung sollte in den Folgejahren ein wichtiges Event in den USA werden, wenngleich auch sehr schnell Konkurrenz entstand durch die Beauty Shows in New York, Las Vegas, Chicago und Long Beach. 

 

Die Messe in Miami war ein großes Ereignis, sie fand in einem Hotel am Strand von Miami Beach statt, wechselte allerdings in den Folgejahren ins Kongress-Zentrum. Auf diese Messe kamen auch viele Besucher aus Mittel- und Südamerika, ganz zu schweigen davon, dass professionelle Kosmetik auch in Miami boomte. 

Bei diesem Besuch lernte ich eine weitere Distributorin kennen, nämlich Marta Elortegui, die Gattin eines wohlhabenden Exil-Kubaners. Marta war für Miami und den Südwesten der Vereinigten Staaten zuständig. Sie baute ihren Vertrieb stetig aus und blieb dem Unternehmen lange Jahre erhalten.

 

Im Unternehmen selbst hatte Herr Depkat seine Degradierung, die darin bestand, dass man ihm mehrere Prokuristen zur Seite stellte, wohl nie angenommen. Er schied Ende 1982 aus dem Unternehmen aus und zunächst  wurde Rolf Ludl alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens.

 

Das Jahr 1982 war denn auch ein erfolgreiches Jahr für Babor, ich steigerten den Umsatz im Export von  2,4 Mio. DM auf etwa 3,2 Mio. DM, immerhin um 33%. Daran beteiligt waren  erneut und vor allen Dingen die Länder Österreich, Schweiz, Belgien und die Niederlande.  Auch schlugen die Umsätze in den USA, in Kanada und in Fernost zu Buche. Wie bereits erwähnt, trafen wir uns mit den belgischen und niederländischen Partnern ohnehin häufiger, aber ich reiste auch nach Wien und nach Zürich, um Herrn Dietholm mit seiner Tochter sowie das Ehepaar Sutter tatkräftig zu unterstützen. Herr Dietholm unterhielt mit seiner Firma Diosapharm ein kleines Schulungszentrum am Attersee, wo Frau Haidinger, eine der bekanntesten Kosmetikerinnen in Österreich, für ihn Seminare durchführte. Sein Geschäftsführer wurde Leopold Dutzler. Er arbeitete mehrere Jahre als Vertriebsleiter mit Herrn Dietholm zusammen, nach einigen Jahren trennten sie sich allerdings. Zu Herrn Dutzler pflegte ich noch bis in dieses Jahrzehnt gelegentliche Kontakte.

 

Die Janssens aus Hauset

Walther und Elka Janssen wohnten mehr als 40 Jahre mit ihren drei Söhnen in dem kleinen Ort Hauset, einem Ortsteil der Gemeinde Raeren in Ostbelgien. Vieles in dem Archiv unserer Webseite dreht sich deshalb um diese 40 Jahre gemeinsamer Erlebnisse, aber auch um die Zeit davor. Elka und Walther wohnen seit 2013 in Schleckheim, einem Stadtteil im Süden von Aachen. Die beiden ältesten Söhne sind mit ihren Familien in Hauset geblieben, der jüngste Sohn wohnt am Firmensitz der Janssen Cosmetics in Oberforstbach (Aachen).  Wir möchten die Privatsphäre schützen, deshalb reagieren wir gerne auf Hinweise. Wenn Ihr also Hinweise,  Fragen, Anregungen und Vorschläge oder Ideen habt, meldet Euch gerne  

 

dialog@waltherjanssen.eu  


Deine Meinung

Gib hier Deine Meinung zu der Webseite - Please enter here your opinion and comments

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Gästebuch

Kommentiere im Gästebuch  - Please comment in our guestbook 

Kommentare: 1
  • #1

    Detlev O. (Freitag, 01 Januar 2021 17:57)

    Lieber Walther, Du hast das Jahr 2020 sehr gut von allen Seiten beleuchtet. Immer ein Blick auch auf die Firma. Bleibt gesund