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Zwei Verbrecher reden über Frieden

Wenn ich den medialen Tanz um das goldene Kalb Donald Trump beobachte, der auch jetzt wieder wegen des möglichen Treffens mit Putin vor unseren Augen abläuft, so bekomme ich sofort einen dicken Hals und es platzt mir der Kragen. Hier sollen also zwei Schwerverbrecher für Frieden in der Ukraine sorgen und wir, die anderen Kälber, schauen gebannt auf die Schlange.  

Der eine ist ein verurteilter Sexualstraftäter und Steuerhinterzieher im Milliardenbereich, dem es nur durch die Besetzung eines korrupten Gerichts gelungen ist, sich Immunität zu erkaufen, die er gleichwohl an andere verurteilte Delinquenten weitergibt. Ich rede erst nicht von dem bereits vollzogenen Schritt der Wandlung der Vereinigten Staaten zu einem faschistischen Staat, der Menschen ohne Gerichtsbeschluss einsperrt, Tausende Staatsbedienstete entlässt, die Presse und die Gerichte einschüchtert und vieles mehr.  

Der andere ist ein gesuchter Kriegsverbrecher, der in vielfacher Hinsicht Blut an seinen Händen hat durch tausendfachen Mord in seinem Umfeld, seinem Land und in anderen Ländern wie Tschetschenien, Syrien und der Ukraine, um nur die größten Gräueltaten zu nennen in einer Welt, wo die Gesetzlosen das Heft des Handelns in die Hand genommen haben. Inzwischen ist die Diktatur fest etabliert, jetzt kommt noch der Feinschliff, mit dem die eigenen Bürger gefangen werden im digitalen Gulag (Originalton Irina Rastorgueva in der FAZ), abgeschnitten von der Außenwelt. Orwell lässt grüßen. 

Und von diesen beiden Typen lassen wir uns an der Nase herumführen und meinen, dass nun ein Friede entsteht oder ein Waffenstillstand. Das Einzige, was geschehen wird ist, dass die Ukraine geopfert wird und der Aggressor siegt und die Weltordnung auf den Kopf gestellt wird. Möchten wir in einer solchen Welt leben? Oder möchten wir unseren Kindern eine solche Welt hinterlassen? Trump folgt nur seinem eigenen Ego, er meint er verdiene den Friedensnobelpreis.  In Wirklichkeit verdient er Strafvollzug für vergangene Verbrechen und weitere Anklagen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Rechtsbeugung in mehreren Fällen. Die Weltordnung stellt er ohnehin auf dem Kopf durch seine erratische Zollpolitik, mit der die Welt ins 19. Jahrhundert zurückfällt. Auch hier sehen wir schweigend zu und hoffen immer auf eine gerade noch annehmbare Lösung, die nicht kommen wird. Auch nicht mit seinem Nachfolger. Die USA sind auf Jahrzehnte vollends in den Klauen des extremen Radikalismus und Faschismus. Es genügt einschlägige Kommentare zu lesen über das, was geschieht (zum Beispiel bei Timothy Snyder oder Heather Cox Richardson). 

Das alles scheinen die Medien und wir unterhaltsam und witzig zu finden. Die Medien übernehmen schon den Sprech, sowohl von Trump als auch von Putin. Das beste Beispiel ist der Begriff Deal. Welch ein Hohn, wenn es um tausendfachen Mord und millionenfacher Vertreibung geht. Putin wird seine Ziele erreichen, weil er einem Narzissten gegenübersitzt und weil er eine imperiale Vision hat. Und die europäischen Politiker? Sie sind skeptisch ob des Treffens wie ich lese, haben aber selbst keine Idee. Das Mindeste, das sie sagen müssten, ist neben der “unverbrüchlichen Unterstützung für die Ukraine”, dass der Aggressor militärisch hinter die Grenzen von 1991 zurückgedrängt werden muss. Frieden wird es auch dann nicht geben, ich denke, dieses Jahrhundert ist bereits gelaufen. Nach dem Diktator im Kreml steht schon der nächste am Platz des himmlischen Friedens bereit.  Und wir sind nicht geneigt, unsere Freiheit ernsthaft zu verteidigen.  

 

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Die Janssens aus Hauset

Walther und Elka Janssen wohnten mehr als 40 Jahre mit ihren drei Söhnen in dem kleinen Ort Hauset, einem Ortsteil der Gemeinde Raeren in Ostbelgien. Vieles in dem Archiv unserer Webseite dreht sich deshalb um diese 40 Jahre gemeinsamer Erlebnisse, aber auch um die Zeit davor. Elka und Walther wohnen seit 2013 in Schleckheim, einem Stadtteil im Süden von Aachen. Die beiden ältesten Söhne sind mit ihren Familien in Hauset geblieben, der jüngste Sohn wohnt am Firmensitz der Janssen Cosmetics in Oberforstbach (Aachen).  Wir möchten die Privatsphäre schützen, deshalb reagieren wir gerne auf Hinweise. Wenn Ihr also Hinweise,  Fragen, Anregungen und Vorschläge oder Ideen habt, meldet Euch gerne  

 

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