Walther's Tagebuch 2019

Monique muss ins Krankenhaus

Mit unseren Freunden Heidi und Herbert Koch sind wir erfolgreich in das neue Jahr gestartet und schon am 2. Januar ging es gleich los mit dem Neujahrskonzert der Aachener Philharmonie mit dem neuen Musikdirektor Christopher Ward. „Ode an die Freude“ wurde gespielt, in Zusammenarbeit mit dem Chor des Stadttheaters Aachen.

 

Am 9. Januar fand ein Termin mit Architekt Hammers statt, als Startschuss zu unserem neuen Bauprojekt, dem Verwaltungs- und Schulungszentrum auf der Oberforstbacher Heide, 

 

Am Samstag den 12. Januar waren wir auf Einladung von Alexandra und Marc nach Vlaams-Brabant unterwegs in den Randgemeinden von Brüssel. Ein schönes Essen in Drogenbos war der Höhepunkt. Auch Elka und ich hatten am Sonntag den 20. Jannick und Klemens zu einem unserer schon traditionellen Freundschaftstreffen bei uns zu Hause zu Gast. Klemens ist jetzt in Begleitung von Hildegard.  Meine Schwester Monique musste am  Monatsende wegen einer Gehirnblutung. Hermann sagte, sie sei doch stark eingeschränkt. 

 

Elka und ich wir weilten mit Emil und Bohumila zu einem Winterzauber Wochenende auf Usedom und zwar im Seebad Bansin, direkt neben Heringsdorf. Neben vielen Spaziergängen und Schlemmeressen mit viel Fisch wanderten wir auch nach Swinemünde, heute zu Polen gehörend. Auf der anderen Seite der Insel liegt Peenemünde, wo wir das Raketenzentrum besuchten.

 

Im Februar 20 Grad Celsius

Der Februar brachte uns schöne, warme Tage mit Frühlingscharakter und Temperaturen bis zu 20 Grad. Leider war es kurz vor Karneval Anfang März dann mit dem schönen Wetter vorbei und der Regen setzte ein bis in den März hinein. Ansonsten war Februar ein vollkommen ereignisarmer Monat. Einzig der Besuch von Sohail mit seiner Familie sorgte für ein kleines Event mit Abendessen im Taj Mahal, in der Mostertstrasse.

 

Allerdings hatte ich in diesem Monat das Projekt angestoßen mit dem wir nun doch den neuen Firmensitz errichten wollten, dem Neubau an Hirzenrott. Hierzu wurde wieder ein Antrag auf Förderung im Rahmen des RWP.NRW gestellt.

 

Im März holte das Wetter wohl nach, was es im Monat Februar verpasst hatte, es regnete fast täglich, es gab aber keine Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Allerdings gab es wieder Stürme, diesmal mit Namen „Eberhard“. Am 13. März fegte sogar eine Windrose durch Roetgen und zerstörte die Dächer von mindestens zehn Häusern. Zuvor hatte am 9. März Elin Geburtstag, Reinhard und Hülya hatten zu einem Snack eingeladen. Elka und ich wir lösten am 11. März mit Dina von der Hundeschule ein Abendessen im Vijlerhof in Vijlen ein. Ein lohnendes Lokal im schönen Heuvelland. Am 16. März besuchten wir auf Einladung von Josef und Anneliese die Vorstellung des Theaterstücks in Aachener Mundart „et is för ze fräcke“, dargeboten in der Aula des Einhard Gymnasiums in Burtscheid.

 

Erst gegen Monatsende wurde es wieder etwas hektischer. Am 26. Und 27. März war Stanley, der Sohn von Ken He in Aachen zu Besuch und wir hatten nochmal Gelegenheit, uns über das neue Bauvorhaben auszutauschen. Am Freitag den 29. März bewirteten wir anlässlich der Messe Düsseldorf unsere russischen Freunde im Dox Restaurant im Hyatt am Hafen Düsseldorf. Tatjana wurde nochmal von Maria, ihrer Tochter begleitet, die wir lange nicht mehr gesehen hatten. Am folgenden Morgen gab es dann das traditionelle Business-Frühstück im Steigenberger Hotel an der Kö. Am Sonntag den 31. März waren wir wieder mit Dina zu Tisch, diesmal allerdings zum Fischmenü in den von Pastor Stuben.

 

 

Der April war zunächst auch wieder eher ruhig verlaufen, es war noch regnerisch, die Wetterlage wurde dann aber immer stabiler und um Ostern, am 19 – 22. April, war es hochsommerlich warm. Antje feierte Ihren Geburtstag deshalb bei uns, denn Elka hatte die Familie am Ostersonntag zum Grillen eingeladen. Am Montag waren Elka, Hermann und ich bei Siegfried zu Gast. Es gab Hase als Leckerbissen.

 

Zuvor hatte ich am 9. April als Geschäftsführer der Gebr. Janssen Immobilien GmbH die Änderung der Baugenehmigung mit Architektur Hammers auf den Weg gebracht. Auch überreichte ich Tina Nordhausen die Entwürfe für meine Broschüre über Gut Neuenhof, ebenso die meines eigenen Buches zur Lebenschronik. Zwischendurch nahm ich auch Kontakt auf zum Freundschaftsverein Aachen-Kostroma e.V., denn auf meiner geplanten Reise nach Russland im Mai und mit dem Besuch einiger Städte des "Goldenen Rings" wollte ich einen „Karl“ (das Kunstwerk von Ottmar Hörl) dort an das zuständige Komitee übergeben. Ulrich feierte am 11. April natürlich noch seinen Geburtstag, es war der 41. 

 

Der stille Abschied meiner Schwester Monique

Nach Ostern verschlechterte sich der Gesundheits-zustand meiner Schwester Monique, die im Goldenen Morgen in Walhorn untergebracht war und dort gepflegt wurde. Hermann, Siegfried und ich sahen doch das Ende nahen und Monique verstarb denn auch am 24. April um 14.45 Uhr. Es war wohl eine Erlösung. Ich unterstützte Hermann bei den Vorbereitungen für die Beisetzung und wir erwarben bei dieser Gelegenheit über das Bestattungsinstitut Kolvenbach auch eine Familiengrabstätte auf dem Hauseter Friedhof. Moniques Auferstehungsfeier fand am 30. April um 10.00 Uhr in der St. Rochus Pfarrkirche von Hauset statt, sie wurde von Pfarrer Peter Dries gehalten. Familie und Freude trafen sich im Anschluss in der „Auberge zur Geul“ in Hauset zum sogenannten "Totenkaffee". 

 

20 Jahre Janssen Cosmetics Tschechien 

Nur wenige Tage später, am 5. Mai hatte Klemens Leclere Elka und mich und einige Freunde nochmal eingeladen zu einer Kutschenfahrt in der Eifel, diesmal ging es nach Kamp Vogelsang und von dort nach Schöneseifen, 525m hoch gelegen an dieser Stelle. Das Wetter spielte mit und Klemens lud uns alle ein zu einem gemeinsamen Abendessen in „Schröder’s Eck“ in Simmerath.

 

Am Sonntag danach, am 12. Mai feierte Isabel Ledwon in Düren ihre feierliche Kommunion zu der uns Wolfgang und Sandra Ledwon eingeladen hatten. Es war eine schöne Feier in der Pfarrkirche zu Gürzenich und ein ebenso gemütliches Fest im Kreise der Familienangehörigen. Oma von Ameln ist immer noch fit dabei. Die Kleine Isabel wurde natürlich reichlich beschenkt.

 

Bereits am 14. Mai reisten Elka und ich zu Emil und Bohumila nach Znaim in Mähren, wo die beiden das 20-jährige Jubiläum von Janssen Cosmetics Ceska Republika feierten. Auch Ulrich und Reinhard sowie Volker Kloubert für Inspira Cosmetics waren mit dabei. Vorab gab es noch einen Besuch in Parndorf im Outlet Center. Am nächsten Tag aber kamen wieder an die 130 Kosmetikerinnen in das Hotel Savannah in der Duty Free Zone an der Grenze und Emil hielt erneut ein tolles Programm für seine Kunden bereit. Wir hatten eine Erinnerungsbroschüre drucken lassen und Emil selbst führte einen Film über die Geschichte der Firma vor. Am nächsten Tag besuchten wir „Senioren“ einige Sehenswürdigkeiten von Znaim währen die Jüngeren schon Programm hatte mit Adam, dem Sohn von Emil, der jetzt auch in der Firma sehr aktiv ist.

 

Erst Karlsbad - dann Kostroma

Mit Emil und Bohumila fuhren wir vom 17. bis 19. Mai für einige Tage nach Carlsbad (Karlovy Vary) ins Hotel Imperial. Sehr schön gelegen, etwas außerhalb der Stadt. Wellness Anwendungen machten wir wenige, allerdings nutzen wir das Wellness Areal. Weiter besuchten wir Karlsbad, das Becherovka-Museum und reisten auch weiter nach Marienbad und Franzensbad in einer Tagestour. So sahen wir auch noch einiges von der Landschaft Böhmens, unweit der deutschen Grenze. Die Jüngeren verbrachten die Zeit in Prag, während wir am 20. Mai zurückreisten über Wien.

 

Für mich selbst blieben nur zwei Tage Freizeit, denn ich fuhr nun mit Reinhard nach Moskau zu Gesprächen mit Tatjana, Natasha und Oleg über die Geschäftslage. Die Besprechung fand diesmal in einem Konferenzzimmer im Kaufhaus Gum statt, mit Blick auf dem Roten Platz. Dieser war überwiegend von Chinesen bevölkert. Jedenfalls ein interessanter Besprechungsort. Reinhard und ich wohnten wieder im Kempinski Baltschug mit Blick auf den Kreml. Oleg hatte erneut eine Besichtigungstour in das „alte Moskau“ mit organisiert, gelegen unweit der neuen Freizeitzone auf dem Gelände des früheren Hotel Rossija.

 

Die Städte des Goldenen Ring

Mein persönliches Erlebnis war dann vom 27. Mai bis 30. Mai eine Reise in die Städte des Goldenen Rings um Moskau. Mit Oleg und einer Reiseführerin besuchten wir zunächst Pereslawl-Zalinski mit seinen alten Kathedralen (älter als Moskau) und dem Standbild von Alexander Newski. Am Nachmittag ging es weiter im Mercedes Vito über Rostow am Nera-See nach Jaroslawl an der Wolga. Rostow ist wohl eine der ältesten, wenn nicht die älteste bekannte Siedlung in Russland, jedenfalls auch älter als Moskau. Jaroslawl ist eine sehr schöne Stadt, auch hier standen viele Kirchen und Kathedralen mit auf dem Programm. Die Reiseführerin Tamara stammte aus Königsberg, sie sprach ausgezeichnet Deutsch. Am Abend des nächsten Tages feierten wir alle ein großes Fest mit den Kunden der Firma Stalker Consulting aus Zelenograd, die für dieses Gebiet zuständig ist und in Jaroslawl selbst einen sehr schönen Cosmetic Shop betreibt. Es kamen hundert Kundinnen und es gab wie üblich eine tolle Feier mit Programm, von dem ich selbst auch ein Teil war mit meinen geschichtlichen und marketingtechnischen Ausführungen. Jedenfalls sind die Kunden alle von unseren Produkten begeistert, auch wenn die sonstigen Lebensumstände aufgrund von schwächelnder Wirtschaft und fallender Wechselkurse schwieriger geworden sind.

 

Mehr privaten Charakter hatte am nächsten Tag meine Weiterfahrt nach Kostroma, denn hier sollte ich Vertreter der Städtepartnerschaft Aachen-Kostroma treffen. Zu diesem Zweck hatte ich einen KARL mitgebracht und konnte diesen dann an die Vertreter des Vereins der Deutschen in Kostroma und dem Bürgermeister der Stadt übergeben. Feierlich aufgestellt wird er anlässlich des Besuchs einer Aachener Delegation im August. Die Stadt selbst, ebenfalls an der Wolga, ist sehenswert und schön, auch hier standen die Klöster, Kirchen und das Wolgaufer auf dem Programm.

 

Noch am Abend reiste ich nach Moskau zurück, da am nächsten Tag der Heimflug nach Düsseldorf anstand, nicht ohne mir vorher nach den Strapazen noch eine Massage im Baltschug Beauty Center abgeholt zu haben.

 

Heißester Monat Juni seit Gedenken 

Nach der Rückkehr hatte ich auch diesmal nur zwei Tage Zeit, denn schon Sonntag den 2. Juni fuhren Elka und ich mit ihrem Bruder Peter und dessen Frau Arlette für fünf Tag in die Pfalz nach Erfweiler zum Trecking und Wein verkosten. Das Hotel „Kleine Blume“, wo wir auch den Hund Panos mitnehmen können, ist uns schon bekannt. Von dort kann man in alle Richtungen wandern, was wir auch ausführlich taten, insbesondere durch das Dahner Felsengebiet. Ein Besuch in der „Schuhwelt“ von Hauenstein stand auch auf dem Programm, ebenso aber auch der Besuch der Weingüter Marienhof und Roth zwecks Selbstversorgung. Alles in allem ein erholsamer Urlaub, wenngleich ich leicht erkältet war nach meiner vorherigen Reise.

 

Zu Hause holte uns dann der Alltag recht schnell ein. An Pfingsten, den 9. Juni hatten wir Siegfried und Berti zu Gast und am Montag die Kinder mit den Enkeln. Das Wetter war sehr wechselhaft, einmal heiß, dann wieder kalt, sogar stürmisch. An Pfingsten selbst war aber der Wettergott gnädig und wir konnten draußen grillen.

 

So langsam wurde es aber im Juni immer wärmer und am Ende soll dieser Monat wohl einer der heißesten Junimonate seit der Aufzeichnung gewesen sein. Teilweise erreichten die Temperaturen bis zu 40 Grad. Elka hatte zum 21. Juni, an ihrem Geburtstag, die besten Freundinnen und Freunde eingeladen, auch diesmal war durchaus das Feiern draußen angesagt und Elka hatte wieder einige Leckereien zubereitet. Am Sonntag den 23. Juni traf sich der Kreis der Familie und auch jetzt klappte es erneut draußen. In der folgenden Woche hatte die Familie am 27. Juni das Sechs-Wochenamt für meine verstorbene Schwester Monique. Hermann hatte das Grab bereits herrichten lassen.

 

Die Grachten von Amsterdam

Schon am 28. Juni war der Familienurlaub mit Ulrich und Antje im Center Parcs von Zandvoort gebucht und wir machten uns mit Enkeln und Hund auf den Weg. Wir blieben eine volle Woche bis zum 5. Juli. Das Wetter war hervorragend, aber wir verbrachten  nur einen Tag am Strand. Ansonsten war der Aufenthalt im Spaß-Dom angesagt. Dienstags den 2. Juli reisten wir allesamt mit Bus und Zug von Zandvoort nach Amsterdam Central und waren dann schon mitten drin im Getümmel. Die traditionelle Grachtenfahrt mit dem Schiff führte uns zu einigen Sehenswürdigkeiten, andere erkundeten wir zu Fuß. Elka war zum ersten Mal in Amsterdam, auch mein Besuch lag schon 40 Jahre zurück. Ein solcher Besuch lohnt sich allerdings immer.

 

Der Monat Juli war diesmal nicht reich an privaten Ereignissen. War der Juni schon einer der heißesten Monate seit der Aufzeichnung, ich glaube sogar weltweit, so war dies auch im Juli der Fall. Zwar gab es hin und wieder Gewitter aber bei uns in der Euregio hielt sich das in Maßen. Die wärmsten Tage waren demnach der 24. Juli, vor allem aber der 25. Juli und der 26. Juli, als erste Gewitter kamen. Wir knackten die 40 Grad, so zum Beispiel in Geilenkirchen. Die Hitzewelle die Frankreich zu Beginn in Atem hielt, war nun in Benelux und Deutschland angekommen und zog weiter Richtung Grönland, wo die Gletscher in einem Rekordtempo schmolzen.

 

Im Betrieb war es eher ruhig, wir feierten am 14. Juli unser Grillfest im Freizeitpark Walheim, und tatsächlich kam für eine Stunde ein Gewitter. Vorher hatte es Seminare gegeben mit Gästen aus der Ukraine und Weißrussland und am Monatsende aus Indien. Mit ihnen besuchte ich noch einmal Köln.  Ich selbst war mit dem Neubau und den Genehmigungen beschäftigt und auch damit, das Eigenkapital einzutreiben. Am 17. Juli wurde noch eine Bodenanalyse vorgenommen, es kann jetzt wohl bald losgehen.

 

Inzwischen hatte ich auch die Geschäftsführung einer neuen Firma übernommen, der DermaCore Forschung GmbH, die von Stanley He gegründet worden war. Die Formalitäten, die mir alle geläufig sind, konnte ich im Juli erfolgreich abschließen. Auch die Broschüre „100 Jahre Neuenhof“ konnte ich erfolgreich fertigstellen. Ich hatte diese für Silvia und Wolfgang Lausberg erstellt, aber auch aus eigenem Interesse.

 

Kommilitonentreffen in Clerf

Im August überstand ich zunächst meinen Routine-check bei Dr. Grebe und führte dann erste Gespräche mit dem Generalunternehmer Adams in Niederzissen. Ansonsten war aber der Monat ruhig. Ich habe mich zwischendurch um ein neues Auto bemüht und bin zweimal nach Köln zu Lexus gefahren, denn ich wollte nun unbedingt entweder ein Elektroauto oder einen hybrid getriebenen PKW. Am liebsten aber noch ein Auto mit Wasserstoff. Letztendlich habe ich mich für einen Lexus Hybrid entschieden, der im November geliefert werden sollte.

 

Ansonsten war der Monat gemischt vom Wetter her, aber es gab genug schöne Tage um einige Freunde einzuladen auf der Terrasse, so zum Beispiel die Lausbergs von Gut Neuenhof, die Müllejans, Elkas Freundin Dina Brüsseler, oder Alexandra aus Brüssel, diesmal nur mit Marc.

 

Ich selbst besuchte am 18. August noch Wiltz und Clerf in Luxemburg, zum Treffen mit meinen früheren Kommilitonen Camille, John, Jean und Louis. Elka war nicht dabei, denn sie fuhr schon Richtung deutsche Nordsee nach Norden. John hatte in den Golfclub von Clerf eingeladen, wo er seine  Freizeit verbringt. An der Nordsee und dem Wattenmeer blieb Elka mit Erik und den Enkeln Melvin und Emilian bis zum 23. August.

 

Meine Kusine Walburga Thönnissen war inzwischen plötzlich ins Krankenhaus  eigeliefert, genau wie Monique ist auch sie noch keine achtzig Jahre ist. Deshalb war natürlich das geplante Kusinentreffen am 10. August abgesagt worden.

 

Hermann musste am 21. August wieder ins Klinikum um eine neue Hüfte zu erhalten. Die alte ist ausgebaut, aber die neue soll erst am 8. Oktober eingebaut werden. So muss er einige Wochen Rehabilitation über sich ergehen lassen.

 

Gegen Ende des Monats, am 24. August, wollten Josef und Anneliese sich revanchieren und sie luden uns zum Zwiebelkuchen ein. 

 

Am Sonntag 25. August hatten Elka und ich dann noch die Nachbarn Hille und Stamm zum Drink auf der Terrasse eingeladen; diesmal wollten wir Ihnen zuvorkommen, denn sie laden meist zur Adventzeit ein. Am 26. fuhren wir noch zur Geburtstagsfeier von Bennet nach Hauset. Zum Monatsende haben wir dann noch beschlossen, aus dem Spa Superior auszusteigen im Art Hotel als Betreiber auszusteigen.

 

Auf unserer Baustelle hatte Ich den Parkplatz schon anlegen lassen, der Wall wurde abgetragen und verschoben. Weitere Detailbesprechungen führen so langsam zu der Umsetzung, jedenfalls unterschrieb ich den Bauvertrag mit der Firma Adams Holzbau. 


Im September war der Brexit noch immer nicht vollzogen. Johnson soll eine Verlängerung beantragen, mal sehen ob er es macht. Das Parlament ist jetzt erstmal in Pause, Johnson wurde aber durch einen Gerichtsentscheid wieder zur Tagung gezwungen. Ansonsten war der Monat recht ereignislos, zumindest im privaten Bereich. Das Wetter war nicht mehr so sonnig und heiß, aber wir konnten noch die Wochenenden auf der Terrasse verbringen und haben das auch mit Freunden gemacht.

 

 Seminar im Wald um Moskau

Ansonsten blieb mir nur der Besuch in Moskau vom 25. bis 27. September, wobei wir diesmal ein Dealer`s Meeting in einem Resort im Wald 80 Km vor Moskau hatten, dem Izumdurnyles Les Eco-Hotel. Sehr schöne Blockhütten als Cottages, mit Verpflegung, viel Ruhe und Natur. An die 70 Dealer waren dabei und Reinhard stellte das Marketing Concept der nächsten drei Jahre vor.

 

Am 28. September den 80. Geburtstag von Klemens Leclere im Forsthaus Weiden. Es war eine schöne Feier bei gutem Wein und gutem Essen und viel Verzällchere.

 

So ging der Monat zu Ende, geschäftlich war er gut, privat sowieso. 

 

Der Oktober war vom Wetter her betrachtet wechselhaft. Zu Beginn regnete es häufiger, aber nicht intensiv und gegen Ende gab es auch einige sonnige Tage. Am 5. Oktober feierte ich meinen 72. Geburtstag und hatte die üblichen Freunde eingeladen. Schwager Hermann bekam am 8. Oktober eine neue Hüfte, die Operation war gut verlaufen. Nach einer Rehabilitationsmaßnahme in der Rosenquelle in Burtscheid ist er am 4. November wohl wieder nach Hause entlassen worden und richtet sich sein Leben alleine ein. Seine Nachbarin nimmt ihm viele Besorgungsgänge ab.  

 

Mit Herrn Luttmann von Adams-Holzbau plante ich weiter unseren Neubau und hatte auch mit den Stelen der kulturhistorischen Beschilderung von Raeren zu tun. Die Stelen wurden in Hauset aufgebaut, einige Infotafeln wollen wir noch mit Text und Bildern ergänzen.

 

Ein gutes Geschäftsjahr

Im Betrieb verlief die Umsatzentwicklung auch im Oktober recht gut, die Planzahlen für das Jahr werden wohl erreicht. Reinhard und Ulrich sind einerseits viel unterwegs, aber es stehen auch stets Personalentscheidungen an. Trotzdem wird das Jahr wohl erfolgreich abschließen.  Im Spa Superior ist der Physiotherapeut Sundarp jetzt ausgeschieden, wir suchen  mit Herrn Winkler vom Art Hotel nach einer Lösung, wollen allerdings das Mietobjekt abstoßen.

 

Am 26. Oktober besuchten wir das Herbstkonzert der Harmonie Hergenrath, welches künstlerisch wieder sehr wertvoll war. Elka war allerdings durch ihren Eingriff am Ohr, der zwar gut verlaufen ist und noch abheilt, doch etwas beeinträchtigt. Kulturell ging‘s auch am Sonntag den 27. weiter, auf Einladung von Josef und Anneliese besuchten wir die Volksbühne Eilendorf und sahen ein Mundartstück in vielen kurzen Szenen. Ein kulturell gelungenes Experiment.

 

Treffen mit Freunden

Der November beginnt ja immer mit den Totengedenktagen und so langsam stellt sich auch das Wetter auf den Winter ein. Das war allerdings zunächst nicht so. Ein weiteres Merkmal ist allerdings das jetzt die vielen Einladungen und Festessen beginnen, so zum Beispiel am 10. November, als Elka zum Martinsgans-Essen eingeladen hatte. Reinhard fuhr am nächsten Tag zur Messe nach Hong Kong, in den Trubel der dortigen Unruhen. Finley feierte seinen 13. Geburtstag am 11.11. und am 12. November übernahm ich mein neues Auto, diesmal einen Lexus Hybrid RX450h.

 

Mit Joachim van Weersth und André Hinck trafen wir uns am 13. November um im Rahmen der ÖKLE noch drei Infotafeln in Hauset für die kulturhistorische Beschilderung zu gestalten. Das Projekt zieht sich aber noch etwas hin. Siegfried und Berti hatten wir dann am Samstag 16. November eingeladen, wir sind diesmal im Restaurant „Marienbildchen“ an der Himmelsleiter gewesen und es war kulinarisch sehr gut. Danach ging es ebenso turbulent weiter. Elka und ich wir hatten Silvia und Wolfgang Lausberg am Mittwoch 20. November zu einer Brotzeit eingeladen und am Tag danach gingen wir mit Herbert und Heidi in das neue Restaurant 47 an der Freunder Landstraße, jetzt von Türken als "Italiener" betrieben.

 

Am 22. November begaben sich Elka und ich zur Übergabe der Buber-Plakette an den niederländischen Politiker Dries van Agt ins Theater nach Kerkrade, eine Veranstaltung der Euriade mit Dr. Werner Janssen. Am Sonntag den 24. November bewirteten wir eine Besucher-Gruppe aus Italien anlässlich des 20-jährigen Geschäftsjubiläums von Interbeauty mit deren Inhaber Gabriella und Riccardo. Das Abendessen war im Parkhotel Bloemendael in Vaals, ebenfalls eine TOP-Location für ein derartiges Ereignis. Wir trafen die Kundinnen aus Italien noch im Laufe der Woche und am Wochenende fuhren sie wieder zurück. Am 29. November fand das Jahrgangstreffen meines Jahrgangs mit Karl, Edgar, Bernd und Francis statt und am 30. feierte Bernd Grassmann seinen 70. Geburtstag  mit einem Frühstück im Café Mehlkopf. Bernd hatte einige alte Bekannte zu Gast, Michael aus München oder Peter Polano aus Alsdorf.

 

Zum 1. Adventsonntag lud Anneliese Müllejans zum Kuchen nach Walheim ein. Es war wie immer sehr harmonisch und feierlich. Leider konnte Hans-Jürgen nicht dabei sein.

 

Im Betrieb führte ich mit den Söhnen mehrere "Strategie Talks", sowohl für Janssen wie auch für Inspira, diese mit Volker Kloubert. Es ist mir dieses Jahr gut gelungen, mich aus dem Tagesgeschäft heraus zu halten was auch viel entspannter war. Es gibt jedoch stets Personalfragen zu diskutieren und auch Probleme strategischer Art oder die Kundenbeziehungen betreffend.

 

Am 6. Dezember hatten wir bei Melanie Lambertz, Tochter von Walburgas Schwester Gitta, ein Kusinentreffen der besonderen Art. Eigentlich wollten wir Helmut, Walburgas Mann, aufmuntern, nachdem Walburga so früh von ihm gegangen war. Es ist glaube ich sehr gut gelungen und Melanie hatte eine nette Begegnungstafel vorbereitet. Am Sonntag 8. Dezember reservierten Ulrich und Reinhard für Bohumila und Emil ein Weihnachtsessen im Schnabuleum der Senfmühle in Monschau, wo wir lange nicht mehr gewesen waren. Tschechien ist jetzt 20 Jahre unser Kunde, einer der erfolgreichsten wenn nicht überhaupt der erfolgreichste.

 

In der Firma verlief der Dezember auch recht erfolgreich, die BEK hatte für uns noch ein Hautscreening organisiert an dem 20 Mitarbeiter*innen teilnahmen. Am 13. Dezember war dann die Weihnachtsfeier, erneut im Art Hotel Superior. Das Essen und auch die Stimmung waren wieder hervorragend und nahezu 50 Gäste waren dabei.

 

 Die Welt in Aufuhr

Am Bau ging es zwar voran, aber langsamer als gedacht, so dass die Bodenplatte in diesem Jahr nicht mehr gegossen werden konnte. Leider ist dies erst nach dem 6. Januar möglich. Ansonsten setzten wir die Detailplanung fort.

 

Das Wochenende des 21. Dezember besuchten wir erst das Weihnachtskonzert in Hergenrath, am Sonntag war die Familie von Alexandra bei uns zu Besuch und wir gingen gemeinsam zum Aachener Weihnachtsmarkt. Ich nutzte die Gelegenheit um im Centre Charlemagne die Ausstellung „Alles auf Null“ zu besuchen.

 

Heiligabend verbrachten wir in diesem Jahr bei Reinhard und Hülya. Ulrich war mit Antje und den Kindern nach Cottbus gefahren. Dort hörten sie, dass es Antjes Bruder Jens nicht so gut geht (Leber und Gallebeschwerden). Am Weihnachtstag war dann die Mittagsrunde wieder bei uns versammelt, Elka hatte in diesem Jahr Wild und Rindfleischsteaks zubereitet. Am Tag danach waren wir bei Sylvia und Silvie, fast schon traditionell, diesmal nur mit Siegfried und Berti. Hermann war zu seinen Enkelkindern nach Moisburg gefahren. Es geht ihm zusehends besser. Das Jahr klang dann aus mit dem Essen zu Silvester, diesmal waren wir erneut bei Heidi und Herbert in Sief.

 

Reinhard hatte noch zwischen den Tagen die Inventur und die Jahresabschlüsse an der Backe, ich hatte mich in diesem Jahr fern gehalten. Vom Umsatz her ist es wieder das stärkste Jahr in Folge, mal sehen was das Ergebnis bringt, denn wir haben doch das Personal wegen der Förderung aufgestockt und deshalb höhere Personalkosten.

 

Auf das Weltgeschehen will ich gar nicht eingehen. Es war wieder eines der heißesten Jahre seit Menschengedenken und die Jugend protestiert für den Erhalt der Umwelt. Greta Thunberg aus Schweden führt die Bewegung an (Fridays for Future) und tingelt durch die Welt. Aber ansonsten wird man so mit Nachrichten überschüttet, dass man nicht einmal weiß, was stimmt und was nicht. In Belgien gibt es noch keine Regierung nach den Wahlen im Mai, in England regiert nun auch ein Populist und auf der ganzen Welt werden die Menschen vertrieben oder sie gehen auf die Straßen. Fürwahr keine guten Aussichten.

 

In diesem Sinne glückselig Neujahr!

 


Die Janssens aus Hauset

Walther und Elka Janssen wohnten mehr als 40 Jahre mit ihren drei Söhnen in dem kleinen Ort Hauset, einem Ortsteil der Gemeinde Raeren in Ostbelgien. Vieles in dem Archiv unserer Webseite dreht sich deshalb um diese 40 Jahre gemeinsamer Erlebnisse, aber auch um die Zeit davor. Elka und Walther wohnen seit 2013 in Schleckheim, einem Stadtteil im Süden von Aachen. Die beiden ältesten Söhne sind mit ihren Familien in Hauset geblieben, der jüngste Sohn wohnt am Firmensitz der Janssen Cosmetics in Oberforstbach (Aachen).  Wir möchten die Privatsphäre schützen, deshalb reagieren wir gerne auf Hinweise. Wenn Ihr also Hinweise,  Fragen, Anregungen und Vorschläge oder Ideen habt, meldet Euch gerne  

dialog@waltherjanssen.eu  


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Kommentare: 1
  • #1

    Detlev O. (Freitag, 01 Januar 2021 17:57)

    Lieber Walther, Du hast das Jahr 2020 sehr gut von allen Seiten beleuchtet. Immer ein Blick auch auf die Firma. Bleibt gesund